Kämpfen gegen die Übermacht Parkinson
Der 1 Schritt war für mich -. Die Tatsache akzeptieren
Auf die Diagnose folgte eine Leere, Wut, Verzweiflung. Warum gerade ich? Ich fiel in ein dunkles schwarzes Loch, Verleugnen oder Verdrängen der Diagnose
Ich igelte mich ein, ich informierte keinen Menschen,noch nicht einmal meinen Ehemann und meine Tochter von meiner Krankheit.
Langsam kam aber die Erkenntnis, Es ist wichtig die Krankheit als Tatsache zu sehen und sich auf die Veränderungen im Alltag zu konzentrieren.
Durch die Krankheit kam es zu Einschränkungen und Veränderungen in vielen Bereichen des Lebens. So ist es verständlich, dass viele Gefühle aufkommen: Ärger, Wut, Trauer, Scham, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Enttäuschung,. Werden diese Gefühle unterdrückt, ist ein Misslingen oder zumindest eine Verzögerung der Neuanpassung vorprogrammiert. Es ist für mich wichtig, aufkommende Gefühle wahrzunehmen und auszuleben.
Was mir den Umgang mit der neuen Situation erleichterte und voran ich täglich arbeiten muss
Sich über die Krankheit informieren, mithilfe von Büchern, Zeitungsartikeln, Internetseiten, Selbsthilfegruppen.
Dabei stellte ich fest " Ich bin nicht allein"
Mit dem Arzt und der Behandlung selbstsicher umgehen und kritisch sein.
Vertrauen zu sich selbst und zum Körper wiederfinden, das gelingt mir nicht immer
Ein der persönlichen Lage angemessenes Maß an Schonung und Aktivität finden bzw. die eigene Belastbarkeit einschätzen.
Veränderungen herbeiführen, die bei der Bewältigung des Alltags helfen.
Hilfe in Anspruch nehmen, soweit das erforderlich ist. Fällt mir immer noch schwer
Trotz der Krankheit erreichbare Lebensziele finden.
Weiterhin Kontakt zu Freunden, Kollegen, Nachbarn pflegen, eventuell neue Kontakte knüpfen.
Lebensfreude und Zufriedenheit erleben können, soweit dies eben möglich ist.
DAS VORLIEGEN EINER KRANKHEIT SAGT NICHTS ÜBER DEN WERT EINES MENSCHEN AUS!
Mit meiner Krankheit leben
Im Jahre 2000 trat Sir Parkinson ungebeten in mein Leben, ich habe ihn nicht eingeladen und nun werde ich den bösartigen Kerl einfach nicht mehr los!
Wir werden zusammen alt werden!!!
Wie schwer und steinig wird dieser Weg werden?
Dem Egoisten ist meine Lebensplanung einfach egal.
Zuerst wollte ich mich mit Ihm überhaupt nicht befassen, verdrängen und ignorieren waren angesagt.
Das ließ der Sir natürlich nicht zu.
Was sollte ich tun?
Meine ganze Energie auf das verdrängen der Krankheit
und das vertuschen der Symptome verwenden
Kämpfen gegen die Übermacht Parkinson –
Fortsetzung folgt!
Diagnose Parkinson
Wenn man seinen Feind kennt, kann man sich gegen ihn wehren...
Was haben Muhammad Ali und Ronald Reagan und die Schauspieler Ottfried Fischer und Michael J.Fox gemeinsam? Sie leiden oder litten unter der Parkinsonschen Krankheit.
Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie läßt sich in verschiedene Typen aufgliedern. Dazu kommt: Jeder Patient hat seinen "eigenen Parkinson" und muss daher auch individuell behandelt werden. Aber immer betrifft die Krankheit bestimmte Hirn-Areale, die für Bewegung und Koordination zuständig sind. Ein Zellensterben verursacht dabei einen Mangel an Dopamin (wie Adrenalin ein wichtiger Botenstoff) im Gehirn.
Die Hauptmerkmale von Parkinson: Die „Akinese“ ist eine Verlangsamung aller Bewegungsabläufe. Der Impuls, eine Bewegung auszuführen, kann erst nach längerer Anlaufzeit umgesetzt werden. Dabei ist die Geschwindigkeit des Bewegungsablaufs reduziert.
Unter „Rigor“ versteht man eine andauernde und unwillkürliche Muskelspannung, die zu einer Steifheit im ganzen Körper führen kann. Besonders die Beugemuskeln sind betroffen. Und so kommt es zu der typischen Haltung des Parkinson-Patienten mit vornüber gebeugtem Oberkörper und angewinkelten Armen. Bei passiver Bewegung der Gliedmaßen lässt sich gelegentlich in den Gelenken das sogenannte Zahnradphänomen auslösen - die Bewegung erfolgt also nicht gleichmäßig, sondern in kleinen Rucken.
Ganz typisch auch ist der „Tremor“, das Zittern an Händen und Füßen, das überwiegend in Ruhehaltung auftritt und bei emotionaler Belastung und Stress stark zunehmen kann.Häufig ist auch die Mimik reduziert, so dass das Gesicht maskenhaft wirkt. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den im Vergleich zum Gesunden deutlich selteneren Lidschlag. Die Sprache wird oft leise, gelegentlich auch heiser bis unverständlich. Die Modulation lässt allmählich nach, so dass die Stimme monoton wirkt.
Auch vegetative Vorgänge können beeinträchtigt sein: Plötzliche Schweißausbrüche, vermehrte Talgabsonderung, hartnäckige Verstopfung oder Probleme bei der Harnentleerung sind dann an der Tagesordnung. Oft ist der Blutdruck erniedrigt, was zu Schwindel und "Schwarzwerden vor den Augen" beim Aufrichten führen kann. Die Betroffenen klagen über vermehrten Speichelfluss und es kann vorkommen, dass Speichel aus dem Mund rinnt. Das kann auch abwechselnd mit unangenehmer Mundtrockenheit auftreten.
Viele Patienten leiden an einer depressiven Verstimmung, sind antriebsarm, neigen zu Angstgefühlen und innerer Unruhe. Musik und Tanz sind wirksame Gegenmittel. Viele Patienten offenbaren bei entsprechendem Angebot erstaunliche kreative Fähigkeiten. Bei fortgeschrittener Erkrankung kann es zu Verwirrtheitszuständen und vorwiegend optischen Halluzinationen kommen, die oftmals Nebenwirkungen einer dann nicht mehr tolerierbaren Therapie sind..
Bei über der Hälfte der Parkinson-Patienten wird jedoch erst im 3. Jahr nach Auftreten der Symptome die richtige Diagnose "Parkinson-Syndrom" gestellt. Fünf bis sieben Jahre lang gehen unbemerkt Zellen im Gehirn zugrunde. Dann erst bilden sich die Hauptsymptome Akinese, Rigor und Tremor in unterschiedlicher Reihenfolge und nur langsam aus. Verwechslungen mit rheumatischen Erkrankungen, Depression und anderen Erkrankungen sind daher nicht selten.
Bei mir hat es sogar 4 Jahre gedauert bis ich endlich wußte wer und was für meine Krankheit verantwortlich ist.
Ist die gestellte Diagnose auch kein Grund zur Freude,
schlimmer als die Krankheit, ist und war die Ungewissheit
Für die Parkinsonsche Erkrankung gibt es keine Heilung. Aber sie ist bhandelbar. Die medikamentösen Möglichkeiten bei der Behandlung haben sich in den letzten Jahren wesentlich verbessert; der Krankheitsverlauf kann gemildert werden. Die Therapie des Parkinson steht derzeit auf drei Säulen: Medikamente zur Eindämmung der Symptome, Bewegungstherapie, Zusatzbehandlungen wie Sprachtherapie. In bestimmten Fällen kann das Gehirn auch durch einen Hirnschrittmacher elektronisch tiefenstimuliert werden.
Nach der Diagnose der Schock
Da kommt die Frage auf: Hoffnungslos, endgültig, für immer? Welcher Parkinsonerkrankte hat sich diese Frage noch nicht gestellt?!
Mann steht zunächst alleine da und fällt in ein tiefes, schwarzes Loch. Warum gerade ich? Wo erfährt man Trost und Aufmunterung? Von Jetzt auf Gleich werden einfachste Abläufe unmöglich. Zuvor schon zigmal, ohne nachzudenken ausgeführte Handgriffe funktionieren nicht mehr. Der Körper will nicht mehr gehorchen. Einkaufen, Schuhe zubinden, Zähne putzen, Fleisch schneiden, jemanden zulächeln, viele Beispiele haben hier Platz.
Aber Jammern und Selbstmitleid helfen uns nicht weiter
Mein Tagebuch hier soll keine Anleitung für Mitleid oder Resignation sein!
Nein! Eher ein Aufruf zu Aufstand und Rebellion
James Parkinson
(11.04.1755 - 21.12.1824)
James Parkinson wurde 1755 als Sohn des Apothekers und Chirurgen John Parkinson geboren. Über seine Jugend und Studienzeit ist wenig bekannt. Er soll schon früh Latein, Griechisch, Philosophie und Stenografie gelernt haben, weil er dies als wesentliche Grundlage einer Ausbildung zum Mediziner betrachtet haben soll. Auch über seinen Studienort weiß man bis heute nichts. Lediglich ein Eintrag in der Liste Londoner Chirurgen aus dem Jahre 1784 dient als Beleg einer universitären Ausbildung.
Parkinson assistierte zuerst seinem Vater in der allgemeinmedizinischen Praxis und soll diese dann übernommen haben. 1783 heiratete er Mary Dole. Sie hatten zusammen sechs Kinder.
Schon früh veröffentlichte er eine medizinische Schrift - allerdings zuerst anonym. So entstand 1780 wohl « Obervations on Dr. Smith's Philosophy of Physic, a critical appraisal of Smith's theories.» Dies blieb auch für lange Zeit seine einzigste Veröffentlichung auf diesem Gebiet.
1785 besuchte Parkinson eine Vorlesung von John Hunter über Prinzipien und Praktiken der Chirurgie. Seine Mitschriften darüber wurden letztlich erst von seinem Sohn J. W. K. Parkinson unter dem Titel «Hunterian Reminiscences» 1833 veröffentlicht.
Parkinson gilt als politisch radikal Oppositioneller zur damaligen Pitt-Regierung. Er sah sich als Anwalt der Unterprivilegierten und Anhänger der Französischen Revolution, die 1789 ganz Frankreich erfasst hatte. Seine medizinische Karriere litt durch sein politisches Engagement. So veröffentlichte Parkinson mehrere Flugblätter und Schriften unter dem Pseudonym «Old-Hubert», in denen er sich für Reformen und mehr Beteiligung der Bürger an der Regierung aussprach.
Im Zuge der Ermordung König Georgs III., bekannt als «popgun plot», wurde Parkinson 1794 von einem Gericht in Verbindung mit den Mördern gebracht. King Georg war mit einem vergifteten Pfeil aus einer sogenannten Popgun, einer Art Armbrust, bei einem Theaterbesuch ermordet worden. Während der Verhandlung musste Parkinson zugeben, mehrere Hetzschriften gegen die Regierung verfasst zu haben. Als Beweise legte die Anklage Briefe des Mörders John Smith vor, in denen Parkinson erwähnt wurde. Der Prozess ging wohl glimpflich für Parkinson aus, denn er konnte schon bald wieder als Arzt tätig werden.
Parkinson jedenfalls wendete sich wieder mehr der Medizin zu. Zwischen 1799 und 1807 verfasste er zahlreiche kleinere medizinische Schriften, darunter eine erst 1812 veröffentlichte Abhandlung über Blinddarm- und Bauchfellentzündung, die als früheste Schrift in England über diese Indikationen gilt.
1799 veröffentlichte er eine Arbeit mit dem Titel «Medical Admonitions». Mit ihr startete er eine Reihe von medizinischen Schriften zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit der Bevölkerung. Insbesondere die Behandlung von Geisteskranken, deren Behandlung und Unterbringung waren Thema dieser Essays.
Sein wohl berühmtestes Werk veröffentlichte Parkinson 1817: «Essay on the shaking palsy» fasst seine Beobachtungen hinsichtlich Personen mit sogenannter «Schüttellähmung» - heute Parkinson - zusammen. Die Krankheit ist zwar bereits in alten Schriften (1000 -1500 v. Chr.) zu finden. Doch Parkinson war der erste, der eine klinische Beschreibung dieser Krankheit verfasst hatte.
Die Ursache dieser Erkrankung konnte James Parkinson allerdings nicht benennen. Er vermutete aber, dass der Krankheit eine Störung des Rückenmarks im Bereich der Halswirbelsäule zugrunde liege. Als Symptome schildert Parkinson « Unwillkürliche Zitterbewegung, bei verminderter Muskelkraft, in Körperteilen, die keine Tätigkeit ausführen selbst dann, wenn sie unterstützt werden; mit dem Drang, den Rumpf vorzubeugen und vom Gehen zum Laufschritt überzuwechseln; dabei sind Sinne und Verstand unversehrt. »
Als Behandlung schlug Parkinson vor, die betroffenen Patienten im oberen Halsbereich zur Ader zu lassen und dort Schröpfköpfe anzusetzen. Durch das Auflegen von Blasenpflastern sollte Eiter abgeleitet werden, der sich unter den Pflastern bildet. Dieser Eiter sollte evt. auch mit Hilfe eines Brenneisens abgeleitet werden. James Parkinson glaubte nicht, dass Medikamente vor der Klärung der eigentlichen Ursache sinnvoll seien. Dennoch schlug er das Einnehmen von Quecksilber vor, da es auch bei anderen «destruktiven Krankheiten» zum Einsatz komme.
James Parkinson starb am 21. Dezember 1824.
(Quelle: JRH/Virtuelle Apotheke)
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Parkinson nimmt immer mehr zu
Von Tanja Tasci
Die bekannte Parkinson-Krankheit ist eine neurologische Erkrankung mit fortschreitendem Charakter, die auch als Unterform der Demenz-Erkrankungen gilt. Bekannt ist sie schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts, gilt aber bis heute als nicht heilbar, weil sie mit irreversiblen (nicht mehr rückgängig zu machenden) Schädigungen des Gehirns verbunden ist.
Das IPS (idiopathisches Parkinson-Syndrom) ist die häufigste Form und macht etwa drei Viertel aller Erkrankungen aus, daneben gibt es sekundäre Parkinson-Syndrome, die ausschließlich als Folgeerkrankung anderer Krankheiten vorkommen. Parkinson ist sehr häufig, etwa 300.000 Menschen in Deutschland sind davon betroffen, Tendenz stark steigend. Die Ursache des IPS liegt in einer Störung des Gehirnstoffwechsels begründet: durch das Absterben bestimmter Nervenzellen in der sogenannten Substantia nigra wird zuwenig Dopamin, ein Botenstoff im Gehirn, produziert, dadurch entsteht ein Ungleichgewicht in den Botenstoffen (Neurotransmitter) des Gehirns und es kommt zu den bekannten neurologischen Ausfällen wie Muskelzittern (Tremor), Muskelstarre (Rigor) und verlangsamten Bewegungen (Bradykinese).Sekundär kann das Parkinson-Syndrom auch eine Folge von Versorgungsstörungen im Gehirn sein (Mikroangiopathie), eine Folge von verschiedenen Gehirnerkrankungen, oder eine Folge von traumatischen Einwirkungen (Verletzungen), bestimmten Medikamenten (Neuroleptika) oder Giften (zum Beispiel Kohlenmonoxid oder Mangan).
Neben den bereits erwähnten Parkinson-Zeichen wie Muskelstarre, Tremor und verlangsamten Bewegungen kommt es typischerweise auch zu dem schlurfenden Gang und der gebeugten Haltung. Die Gesichtsmimik ist sehr wenig ausgeprägt, das Gesicht wirkt maskenhaft und starr.
Die erschwerten Bewegungen aller Muskeln führen auch zu abnehmender motorischer Geschicklichkeit und zu langsamem und undeutlichen Sprechen mit überfließendem Speichel, weil die Schluckbewegungen zu langsam ausgeführt werden. Sämtliche Muskeln sind angespannt, was zu der leicht bogenförmigen Haltung führt, weil die Gelenke immer leicht gebeugt bleiben. Durch die verlangsamten Muskelbewegungen kann auch das Gleichgewicht nicht mehr so gut gehalten werden. Fast die Hälfte aller Betroffenen leiden schon lang vor dem Ausbruch der Krankheit unter einer niedergedrückten Stimmung und allgemeiner Antriebslosigkeit mit verlangsamten Denkabläufen, und entwickeln auch im späteren Verlauf psychologische Störungen wie Halluzinationen oder Verfolgungswahn.
Allerdings kann das Fortschreiten der Erkrankung durch geeignete Therapien verlangsamt werden, und auch die Symptome im Verlauf der Erkrankung mittlerweile durch L-Dopa-Präparate oder MAO-B-Hemmer sehr gut gemildert werden.In der Neurochirurgie hat sich speziell die "Tiefe Hirnstimulation" durch eine Art "Hirnschrittmacher" analog zum "Herzschrittmacher", mit Elektroden, die direkt bestimmte Gehirnbereiche elektrisch stimulieren, als recht erfolgreich erwiesen. Begleitend sind vor allem Ergotherapie und Mobilisationstherapie von großer Bedeutung, auch logopädische Therapie ist oft nützlich und hilfreich. Neben der Früherkennung spielen auch das rechtzeitige Einsetzen therapeutischer Maßnahmen eine große Rolle. Allen Demenzerkrankungen (außer den rein vererblichen Formen) kann man in jedem Fall durch geeignete Lebensführung (ausreichend Bewegung, Sport, gesunde Ernährung) vorbeugend begegnen, umstritten ist, wie weit eine aktive, geistig rege und positive Lebensführung Einfluss auf den Ausbruch einer Demenzerkrankung oder Parkinson haben.
Hallo ich bin die Doro und ich werde mich mal kurz vorstellen.
Vor 52 Jahren erblickte ich in der thüringischen Kleinstadt Nordhausen,(bestimmt allen bekannt durch das beste Körnchen weit und breit) das Licht der Welt. Aufgewachsen bin ich gemeinsam mit einer älteren Schwester und einem jüngeren Bruder auf einem großen Bauernhof. Trotz LPG (für den Fall das einer nicht weiß was das war, bin zu Aufklärung gern bereit)mussten wir tüchtig mithelfen. Schon in meiner frühsten Kindheit wuchs der Wunsch in mir nur schnell fort von zu hause und hinaus in die weite Welt. 10 Jahre lang besuchte ich die Polytechnische Oberschule anschließend schloss sich meine Ausbildung zum Koch an. Einmal als Koch auf einem großen Schiff das war mein größter Traum! Hab es leider nicht weiter als bis zum Vorstellungsgespräch bei der Deutschen Seerederei geschafft,; Der Berlininitative, auch so ein Schlagwort aus alten Zeiten, habe ich es zu verdanken das ich 1974 meine Koffer packte und hierher nach Berlin kam, zuerst befristet für 6 Monate, Aus diesen 6 Monaten sind inzwischen 34 Jahre geworden.
Ich arbeitete am Flughafen in Schönefeld ,untergebracht waren wir in einem Wohnheim der Interflug. dort ist mir auch mein jetziger Mann bei meiner großen Leidenschaft, dem Skat spielen, näher gekommen. Meines Mann `s Heimat ist die schöne Uckermark, Templin genau gesagt. 1977 heirateten wir, nun gehen wir schon mit großen Schritten auf den 35-igsten Hochzeitstag zu. Nach langem und vielem Üben ist uns dann was wunderbares gelungen, unsere Tochter, 29 Jahre ist sie jung, wohnt nicht mehr bei Vater und Mutter schaut jedoch fast täglich bei uns vorbei.
Nach ihrer Geburt musste ich meinen heiß geliebten Kochlöffel an den Nagel hängen!! und landete schließlich in der Buchhaltung, da wollte ich nach den ersten zwei Tagen alles hinwerfen, nie, nie wieder ins Büro.
Nun sind inzwischen 28 Jahre vergangen und ich bin mit Leib und Seele immer noch Buchhalter im gleichen Betrieb.
Ja und nun hab ich Angst bald nicht mehr die Rechnungen bearbeiten zu können, das ich dem Joballtag nicht mehr gewachsen bin.
Nach vielen Untersuchungen, jeder Arzt eine andere Diagnose, hab ich durch ein Spezialverfahren der Charite schwarz auf weiß das ich seit dem 21.01.2004 an einen Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS) erkrankt bin.
Bin ein ausgesprochener Sportfanatiker, vor allem Fußball, Handball und Wintersport, aber immer öfter leider nur noch im Fernsehsessel!!
Wie schon erwähnt, Skat spielen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, lese aber auch gern ein gutes Buch, schlendere oft durch Parks, Museen, aber auch durch Einkaufstempel. Bin ein aktiver , friedliebender, optimistischer Mitbürger (hoffentlich bleibt`s auch so). Würde mich freuen wenn hier jemand mit mir in Kontakt treten würde.
hinzehausbau@arcor.de
Erstellt am 09.09.2008
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