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Hier scheiden sich die Geister: die richtige Zeit für das Training.
Nach meiner Meinung schaffen es erstaunlich viele Menschen, morgens früh aus dem Bett zu kommen und vor den täglichen Verpflichtungen das Trainingsprogramm zu absolvieren. Dafür gibt es Sportler, die gerne am Abend - oftmals sogar sehr spät - noch das Trainingspensum erledigen. Welche ist also die richtige Zeit.
Die meisten Experten finden keine Antwort für alle Menschen. Die Antwort liegt wie so oft individuell nach dem Typ und richtet sich zuletzt auch an den Rahmenbedingungen. Wer z.B. schon um 5.00 Uhr früh seinen Dienst beginnt, für den ist ein Morgentraining schwer zu absolvieren.
Die Trainingszeit sollte sich ganz nach dem persönlichen Körper- und Tagesrhythmus richten, denn wie leistungsfähig wir beim Sport sind, kann ganz entscheidend vom Zeitpunkt des Trainings und der Abstimmung auf unseren Arbeitsalltag abhängen.
Man muss es also "fühlen" bzw. seine eigenen Erfahrungen mit dem Training machen. Um welche Uhrzeit fühle ich mich wohl beim Training? In erster Linie sollten Sportler dabei auf die Signale des eigenen Körpers achten und sich keinesfalls zu Trainingsgewohnheiten zwingen, bei denen der Körper nicht mitspielt.
Läufer, die früh am Morgen unter einen schwachen Kreislauf leiden, sollten sich nicht zu hohen Leistungen antreiben. Ein Irrglaube dazu lautet, dass der Kreislauf so zu anderem Verhalten trainiert wird. Vielmehr ist eine erhöhte Verletzungsgefahr zu bemerken und manchmal reagiert der Körper sogar mit Übelkeit oder Schwindel.
In den vergangenen Jahren sind immer wieder auch Ozonwerte im Zusammenhang mit Sport in Gerede gekommen. Vielleicht ist es daher ratsam, auch diesen Faktor bei der Planung des Trainings zu beachten.
Höhere Ozonkonzentrationen sind bei längeren Schönwetterperioden an Tagen intensiver Sonneneinstrahlung etwa in der Zeit zwischen 11 Uhr und 19 Uhr möglich. Bei körperlicher Anstrengung kann Ozon Symptome wie Augenbrennen, juckende Schleimhäute in Nase und Rachen, Schluckbeschwerden und Hautirritationen auftreten. Bei Asthmatiker und Menschen mit chronischer Bronchitis oder Allergikern können sich die Krankheitsbilder durch hohe Ozonkonzentrationen verschlechtern.
Der Sportärztebund rät zu folgender Vorbeugung:
1.Wer nicht zu den betroffenen Risikogruppen gehört und auch nie Atembeschwerden trotz Ozonwarnung bemerkt hat, kann seinen Lebensstil fortsetzen wie bisher. Er braucht sich nicht einzuschließen und kann auch Sport im Freien betreiben. Leistungssport in glühender Hitze sollte aber schon allein wegen der starken Kreislaufbelastung und der Sonnenbestrahlung genau überlegt und nach Möglichkeit vermieden werden.
2.Wer betroffen und gegen Ozon empfindlich ist, sollte bei Werten höher als ca. 150 Mikrogramm auf starke körperliche Betätigung im Freien verzichten ( von ca. 10 - 18.00 Uhr). Gegen einen ruhigen Spaziergang ist aber in den allermeisten Fällen nichts einzuwenden.
3.Urlaube und Fahrten ins Gebirge bleiben auch für Betroffene grundsätzlich möglich, auch wenn die hohe Ozonkonzentration in der Luft dort länger anhält als in Städten. Am besten orientiert man sich vor Ort und verzichtet bei zu hoher Luftkonzentration auf Aktivitäten im Freien, wie man es auch zu Hause tun würde. Auch dies kann der Arzt vorher genau abklären. Der Handlungsspielraum kann natürlich sehr unterschiedlich sein.
4.Säuglinge und Kleinkinder, ältere Menschen und Kranke bedürfen der intensiveren Überwachung ihrer Umgebung in "kritischen" Tagen. Sie dürfen aber auch ins Freie, wenn sie sich nicht viel belasten.
5.Asthmatiker sollten mit ihrem Arzt ein Behandlungskonzept ausarbeiten, wie sie eventuell die Dosis oder Kombination ihrer Medikamente ändern können, um einer drohenden Symptomatik vorzubeugen.
(Quelle: http://www.sportaerztebund.de/pub_Ozon.htm)
Erhöhte Ozonwerte werden über den Wetterbericht in den Radionachrichten veröffentlicht (Ozonalarm). Darüber hinaus gibt es unter http://www.wetteronline.de/ozon.htm (Wetteronline) eine detailierte Karte mit Verlinkung zu aktuellen Daten von Messstationen. Hier werden auch über die Konzentration anderer Gase (Smog) informiert.
Ich persönlich versuche schon bei Werten ab 200 µg/m3 grosse Trainingsbelastungen zu vermeiden. Das ist aber nicht zwingend, da ich persönlich noch keine Probleme damit hatte. Allerdings vermeide ich bei Ozonalarm (Werte ab 360 µg/m3) jegliche körperliche Anstrengung - also auch Sport. Wenn ich diese Werte dann nicht beachten würde, hätte ich die Ziele meines Sports (Spass und Gesundheit) nicht mehr im Blick. Und Ihr?
Gerade jetzt in der heissen Zeit stellt sich die Frage, ob, was und wieviel man beim Laufen trinken sollte.
Dazu gibt es eine Faustregel: Trinken während des Laufens ist nur bei Strecken ab 10 KM sinnvoll. Für einen 5.3 KM-Lauf als auch einen 10 KM-Lauf braucht man (brauche ich) nicht trinken. Auch im Sommer nicht. Bei Strecken ab 10 KM ist eine Flüssigkeitsaufnahme aber wichtig.
In mancher Literatur ist die Regel für die Grenze zum Trinken nicht auf die Länge der Strecke sondern die Zeit bezogen. So empfiehlt die Zeitschrift RUNNERSWORLD das Trinken während des Laufens erst ab ca. 45 Minuten erforderlich ist.
Wie immer gilt: Jeder Mensch ist anders. Es kommt auf den Einzelfall und die Umsände an. Es gibt Menschen, die benötigen schon vorher Flüssigkeit. Auch der persönliche Zustand vor dem Lauf ist wichtig. Wenn schon vorher ein Flüssigkeitsdefizit festzustellen war, kann man anders entscheiden. Auch das Wetter / Wärme und die Kleidung spielt eine Rolle. Jeder Läufer muss daher für sich Erfahrungen sammeln und dieser Frage kritisch nachgehen.
Allerdings ist zuviel auch nicht ideal. Zu grosse Trinkmengen füllen den Bauch und können auch den Kreislauf negativ beeinflussen. Aus diesem Grunde sollte man sich das ständige Trinken bei kürzeren Laufstrecken erst gar nicht angewöhnen.
Zum LUNGE-Geschäft habe ich es noch nicht geschafft. Es ist halt viel zu tun im Moment.
Aber die Knieprobleme sind vorbei, wenn ich den Rythmus so behalten. Zur Zeit laufe ich - wenn es zeitlich klappt - einmal die Woche 10 KM oder weniger. Das scheint genug zu sein. Dehnübungen schliessen sich nachher an. Mein Ziel mit der Lauferei ist es ohnehin, "fit" zu bleiben und keine Rekorde zu brechen. Daher wollte ich von Anfang an auch keinen Marathon als Ziel meines Trainings einplanen. Fit bleibt man auch bei diesem Laufpensum.
Und irgendwie ahne ich, dass auch die Schuhe an meiner Zwangspause Schuld sein können. Wenn ich dann neue Schuhe habe, im Sommer, dann wage ich vielleicht mal wieder mehr...
So, nun ja. Ich habe mich nach Monaten der Laufgruppe wieder angeschlossen und musste natürlich - wenn schon denn schon - die Trainingsdistanz von 10 KM mitlaufen. Vor Monaten war das noch ein Spaziergang; diesmal eine Weltreise.
Es ging ganz gut. Ich konnte einigermassen das Tempo mithalten. Bestes Laufwetter mit klarem Nachthimmel (wir liefen um 19.00 Uhr) und erfrischenden 2 Grad waren gute Voraussetzungen.
Lediglich die letzten 500 Meter waren ein wenig ernüchternd: das Knie schmerzte nciht, aber ich merke dieses komische Gefühl schon wieder. Mal sehen, ob ich mir das lediglich eingebildet habe oder es doch zu einer weiteren Pause führen muss.
Ich habe mir vorgenommen, die Trainingsdistanz von 10 KM nicht zu überschreiten und nur ein bis zweimal die Woche zu laufen. Ausserdem sind Dehnübungen wichtig.
Emüpfohlen wurde mir das Fachgeschäft LUNGE. Dei verkaufen Laufschuhe mit einer super Beratung. In den Collonaden (Hamburg) soll ein Geschäft sein. Da gehe ich bald mal hin.
Was soll ich sagen - ich bin den 10 Km-Volkslauf diesmal nicht gelaufen.
Erst mal war ich vollkommen untrainiert und habe jetzt Monate schon nichts gemacht. Da macht es aus meiner Sicht nicht viel Sinn und ist zudem auch gesundheitlich nicht zu empfehlen. Ein Freund von mir versuchte mich noch zu überreden. Er hatte selbst kaum Gelegenheit zu Laufen vorher. Jetzt läuft er mit einem Bandscheibenvorfall herum - wahrscheinlich beim Volkslauf zugezogen auf einer Abwärts-Strecke.
Ausserdem fühlte ich mich in der Zeit auch nicht gut in der Magangegend. Jetzt sollte es aber bald mal wieder losgehen. Ich werde mir einen Trainingsplan zurechtlegen, der die Trainingsphasen reduziert im Vergleich zu früher. Ich denke da an zwei bis drei Trainingseinheiten - davon max. eine mit 10 Km. Sonst reichen auch mal 3 oder 5 Km.
Mittlerweile muss ich wieder meine "Grubenlampe" suchen. Denn am Abend ist es mittlerweile stockdunkel.
Bis balde.
Jetzt sind Wochen (!) vergangen. Ausser den zwei, drei Testläufen über 2 bis max. 3 Kilometer ist nichts mehr passiert. Ich habe einfach keine Zeit zum Laufen im Moment. Keine Zeit.
Aber immerhin: meine Knieschmerzen sind Geschichte. Vielleicht war das doch nur eine Überlastung? Meine Einlagen trage ich zwar, aber dafür benutze ich zur Zeit meistens Schuhe, die an der Seite nicht erhöht wurde. Daher zweifel ich leicht an der Vermutung, dass das Verschwinden der Knieschmerzen durch die Leistungen des Schuhmachers kommen. Aber: wer weiss?
Nächste Woche Sonntag ist Volkslauf - also in neun Tagen. Ich bin eigentlich über die Laufgruppe für den 10 KM-Lauf angemeldet. Lauf ich da mit? Oder trete ich erst wieder eine Mühle los, wenn ich nach Wochen bzw. Monaten ohne Training mich dort beteilige...
Mittlerweile bin ich zwei mal eine kleine Runde (ca. 2 bis 3 Kilometer) gelaufen und habe keine Knieschmerzen mehr feststellen können. Es ist viel zu tun, und kann daher nicht häufig laufen. Das verschleiert natürlich das Ergebnis. Ob das wirklich mit neuen Sohlen und Einlagen beendet ist??
Ich muss nur aufpassen. Denn wenn ich laufe, achte ich mit voller Konzentration darauf, ob ich denn wohl schon wieder etwas spüre... Wenn man zu sehr auf eine Sache achtet, dann provoziert man quasi den Schmerz. Hoffentlich bilde ich mir dann nicht die Knieschmerzen noch ein?
Ich werde jetzt in den nächsten Tagen das Laufen etwas öfters angehen. Ab sofort möchte ich darauf achten, genug Zeit für Dehnübungen vor und nach dem Laufen zu verbringen. Dazu muss ich mich mal um eine gute Anleitung kümmern. Vielleicht aus dem Internet?
Ich habe mittlerweile meine Schuhe zurück bekommen. Und die Einlagen.
Es ist ein wenig ungewohnt mit den Einlagen zu laufen, da es in der Mitte ein wenig drückt. Und durch die Einlagen selbst wird es eng im Schuh. Aber durch den strammen Sitz hat man gleich das Gefühl, es wirkt. Jetzt soll ich ein wenig damit gehen und in den nächsten Tagen auch mal kleine Strecken wieder joggen. Bin gespannt, ob mein Problem davon vom Tisch ist.
So, gleich nach meinem Eintrag im Patiententagebuch bin ich zur Sprechstunde des orthopädischen Schuhhauses gegangen - ohne Termin. Da ohnehin keine Termine vergeben werden, wurde ich nach ca. 1 Std. Wartezeit in eine Kabine zur Beratung geführt.
Nach kurzer Beschreibung meiner Knieschmerzen wurden meine Füsse und mein Gangbild gründlich untersucht. Der Schuhmeister (?) erklärte mir, dass ich einen "Aussengang" habe; also eine Fehlstellung der Bein / Fussachse. Ich könne dass daran erkennen, dass die Sohlenhaut auf der jeweiligen Innenfläche weich wie ein Babypopo sind. Aussen ist die typische harte (verhornte) Haut, die durch Belastung entsteht.
Als therapeutischen Vorschlag wurden Einlagen UND eine Anhebung der Innenflächen meiner Schuhe vorgeschlagen. Ohne Arzt gehe das aber nicht, der muss für die Erstattung der Krankenkasse natürlich eine Verordnung ausschreiben. Ohne weitere Wartezeit konnte ich mit dem Schuhmeister gleich zu dem Facharzt für eine kurze Beratung kommen. Der Facharzt machte sich selbst nochmal einen Einblick und stellte dann die Verordnung aus.
Mal sehen. Ich habe noch den Hinweis erhalten, dass das Problem damit auch von anderen Ursachen her stammen könne. Falls die Beschwerden anhalten, solle ich für eine gründliche Unterschuchung noch einmal in die Praxis kommen.
Ich werde berichten...
Laufen - warum?
Ich laufe gern. Dieser Sport vereint Bewegung und Ausdauertraining mit größtmöglicher Freiheit für die Terminplanung.
Laufenkann man inder Gruppe oder allein, am Abend oder am Morgen, kurz oderlang, im Regenoder bei Sonnenschein. Da ich beruflich stark engagiertbin, kommt mir dieser Gestaltungspielraum sehr entgegen.
Aber das Laufen macht auch riesigen Spaß. Probiere es selbst!
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