Ich werde hier über meinen Alltag berichten...
Endlich ist der Frühling da. Langsam habe ich mich schon an das neue bzw. schönere Wetter gewöhnt. Es ist einfach so schön wieder raus gehen zu können, ohne was weis ich wie viele Stoffschichten an ziehen zu müssen.
Ich genieße es regelrecht, jetzt noch mehr als früher da ich durch das selbst Kathetern so was von entspannt geworden bin. Die Probleme die ich früher mit / wegen meiner Blase hatte, haben sich durch das selber Kathetern mehr oder weniger in Luft aufgelöst. So kann ich vieles jetzt entspannter angehen.
Gesten z.B., habe ich die Tatsache ausgenützt das meine Freundin bei Ihrer Schwester war und auch dort übernachtet hat, um meine Standrechner neu einzurichten. Im Gegensatz zu früheren malen, wo ich das getan habe, war ich die Entspannung pur. Entsprechend lief alles dann auch ohne Probleme bzw. Schwierigkeiten.
Heute werde ich nicht mehr viel machen, außer das schöne Wetter geniesen.
Nun bin ich schon fast eine Woche wieder zuhause vom Krankenhaus. Das selber Kathetern fällt mir immer leichter.
Jetzt wo ich zuhause bin, muss ich auch nicht mehr so darauf achten das alles steril ist. Das hat den Grund, dass ich, eher gesagt mein Immunsystem, die Keime von zuhause ja kenne.
Nun ist das selber Kathetern noch leichter. Ich würde sogar behaupten dass ich es sehr gut kann ;-). Da ich aber nicht übermütig werden will, werde ich es noch üben. Denn es gibt sicher noch einiges bei dem ich dazulernen kann und auch noch sicherer werden.
Im Krankenhaus bin ich noch immer, Hoffentlich nimmer lange. In zwischen habe ich den Dauerkatheter endlich los. Es war zwar nicht schlecht, dass ich ihn hatte, aber auf Dauer ist das die schlechteste aller möglichen Lösungen.
Blöderweise geht das mit dem spontan Harnlassen nicht, so das ich selbst kathetern muss. Anfangs konnte ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, nicht einmal als Übergangslösung.
Es war alles andere, als das was ich haben wollte.
Aber im Laufe des ersten Tages ohne Dauerkatheter und ohne die Möglichkeit zum spontan Harnlassen fing ich an mich mit der Situation anzufreunden. Ich wollte es noch nicht akzeptieren. Dennoch war mein Interesse geweckt die Sache mit dem Selbst Kathedern zu lernen.
Ich fing also an, immer wenn ich Kathetert wurde aufzupassen und schnell fing ich an, wenn auch unter Aufsicht und Hilfe einer Schwester eines Pflegers, mich selber zu Kathedern. Ich sag euch, das ist einfacher als es ausschaut.
Da langsam nachhause will, habe ich angefangen das Kathetern alleine zu probieren. Schließlich hab es ja schon 6 oder 7 Mal unter Aufsicht gemacht :-). Aller Nervosität zum trotz klappte es ohne Probleme.
Je öfter ich es nun alleine machte, das Kathetern, je sicher wurde ich. Wo ich noch ein bisschen sicherer werden muss, ist bei dem Punkt, es einzuschätzen wie voll meine Blase ist. Den es soll sich ja lohnen das Kathetern, oder.
Heute war ein typische Krankenhaus Sonntag, es war nichts los. Gut ok ich hatte in der Früh von meiner Freundin besuch. Die Zeit, in der Sie da war habe ich genossen.
Da ich ja wegen eines Harnverhalts hier im Krankenhaus bin, habe ich immer noch einen Dauerkatheder. Seit nun gut 3 Tagen, mit Heute gerechnet, muss ich den Katheder abklemmen, damit ich wieder lerne eine Art Harndrang zu verspüren. Ich bin echt gespannt wie lange ich das machen darf (immer positiv denken :-) ).
Morgen soll ich laut einem Pfleger erfahren wann den genau ich diesen Dauerkatheder wieder weg bekomme. Wenn der dann weg ist heißt es hoffen dass die Restharnmenge nicht zu hoch ist. Den beim letzen Mal, das war vergangenen Montag waren dies 300 ml und das ist zu viel. Die Restharnmenge sollte unter 150ml liegen, hat mir damals der Urologe gesagt. Er meinte auch, zumindest habe ich es so aufgenommen, dass in einer Woche sicher alles wieder besser sein wird.
Ich will es hoffen, denn allein die Vorstellung mich dann selber katheterisieren zu müssen macht mir Angst. Aber wie habe ich schon weiter oben geschrieben „Positiv denken“. Was Besseres fällt mir im Moment auch nicht ein.
Obwohl mir mein Gefühl sagt, das nicht dagegen spricht das die Restharn menge unter den 150 ml liegen könnte. Weil mein Darm funktioniert auch schon wieder besser, als noch vor einer Woche und ich Spüre den Harndrang.
Vielleicht liegt meine, ich würde sagen nicht so gute Stimmung, auch an dem Wetter hier in Linz. Es hat heute echt das reinste April Wetter. Das irgendwie auf meine sonst so, ich würde sagen positive Stimmung drückt.
Mal sehen was der Morgige Tag den so bringen wird. Eins weis ich schon, einen Termin bei der Physiotherapie mehr leider noch nicht. Das kann ja auch gut sein, so habe ich keinen Stress ;-) .
Sorry weil ich schon wieder so lange nichts hier geschrieben habe. Aber ich bin seit dem 04.03 im Krankenhaus, und hab erst seit dem letzen Mittwoch mein Notebook im Krankenhaus.
Im Krankenhaus bin ich wegen eines sog. Harnverhalts. Mittlerweile geht es mir schon wieder besser. Ich denke dass ich noch 3 oder 4 Tage im Krankenhaus bleiben muss und dann wieder heim kann.
Langsam freue ich mich echt auf den Frühling. Anders ausgedrückt, mich nervt der Schnee bzw. der Winter schon langsam. Mal abgesehen davon das es Kalt ist, ist es für mich auch so gut wie unmöglich raus zu kommen. Nun gut, so kann ich wieder rum auch nicht so viel Geld ausgeben. Aber ich freue mich schon echt darauf einfach mal wieder raus gehen, in meinem Fall eher rausfahren, und das dann auch noch ohne dick eingepackt zu sein.
Wenn ich bei mir so aus dem Fenster blicke, wird meine Hoffnung immer größer das genau das bald eintreten könnte. Zumindest für morgen sind schon mal Temperaturen, im zweistelligen Bereich angesagt. Wenn es dann so weitergeht, ist bald die weise Bracht die sich Schnee nennt vorbei, und so ist alles draußen bald wieder Grün. Grün ist ja bekanntlich die Farbe der Hoffnung. Der Hoffnung auf wärmere Temperaturen :-).
Meine Freundin hat sich vor kurzem ein Netbook gekauft. Das schaut einfach nur süß und putzig aus. Vor allem das Display, weil das stolze 10 Zoll hat. Nicht das ich jetzt von meiner Freundin geschimpft komme, für sie reicht es voll und ganz weil sie meist nur im Internet surft.
Da wäre ein zweites Notebook, meiner Ansicht nach, übertrieben gewesen.
Wenn sie dann mal etwas Längeres zu schreiben hat, ist ja eh noch mein Notebook da. An das sie jederzeit ran kann. Ich bin ja ein „Kavalier“ und kein „Klavier“. Nur mal so nebenbei bemerkt.
Wieder Mal, hat es eine Zeitlang gebaucht bis ich hier wieder was schreibe. Das aber hat einen echt guten Grund.
Bei mir hat der Winter wieder Einzug gehalten. Seit nun gut ein bisschen, mehr als einer Woche schneit es aus vollen Wolken. So gibt es nicht so viel zu berichten, den so gut wie alles habe bzw. muss ich um Moment hinter dem Wetter anstellen. Ich möchte einfach nicht nass werden.
Gesundheitlich geht es mir im Großen und Ganzen gut. Der nächste Krankenhaus Termin steht erst in gut 3 Wochen an. Dieses Mal wider mit meiner Freundin zusammen, sprich am selben Tag. Bei dem Krankenhaus Termin, werde ich schauen das ich wieder zu einer Reha geschickt werde. Mal sehen ob ich den Arzt überreden kann.
In der Ergotherapie habe ich diese Woche etwas Neues gelernt. Mit der Therapeutin zusammen, habe ich Plastilin = Therapie Knetmasse zumachen, eher gesagt zu kochen. Das genaue Rezept muss ich mir noch Organisieren.
Gesten habe ich das erste Mal, seit ich mich überwiegend im Rollstuhl fortbewege, aus der Rollstuhlperspektive gekocht. Das ganze fand im Rahmen der Ergotherapie statt. Es war irgendwie komisch, denn es heißt aus dieser Perspektive viel umdenken wenn man eher im Stehen gekocht hat.
Glücklicherweise fanden die Vorbereitungen, bei denen ich auch noch viel dazu gelernt habe, alle eh im Sitzen statt. Ist einfach eine echt entspannte Position.
Beinahe hätte ich vergessen zu schreiben, was ich gekocht habe. Es gab eine Grießnocken-Suppe. Die Idee dafür kam von mir. Die Ergotherapeutin hatte mir mal erzählt, dass ein Versuch selbiges Gericht zu Kochen gescheitert ist.
Da ich es lernen wollte aus der Rollstuhlperspektive zu kochen und sich dafür die Ergotherapie anbot, hab ich der Therapeutin vorgeschlagen dieses Gericht zu kochen.
Aber in bestem Wissen, das ich Grießnocken erst 1 Mal selber gemacht hatte und das auch noch mit Hilfe meiner Freundin.Meine Freundin bat ich dann, bei meiner Kochaktion dabei zu sein. Damit ich sie fragen kann wenn mir was unklar sein sollte.
Beim herrichten der Zutaten vor der Therapie hatte sie mir dann geholfen. Sie fragte mich dabei auch immer ab, wie ich den alles machen würde.
Wie dann die Therapeutin kam, konnte ich ein wenig angeben. Das ich schon mal was vorbeireitet hatte.
Nervös find ich dann an den Nockenteig zu machen. Immer am erklären was ich da im einzelnenn mache. Die Erfahrung hat mich das gelehrt, das Ergotherapeutin auf so was gern haben.
Der Nockenteig was ja das einfachere. Aber dann das Nockenstechen, das ist nicht so einfach. Aber auch das habe ich dann ohne Probleme erledigt.
Dann war nur noch das Kochen mein Problem. Wie viel Brühe brauch ich und wann mach ich das und das usw. Halt das Übliche das man(n) sich so fragt wenn man kocht. Zu der Therapeutin meinte ich nach dem die Nocken in der Brühe waren nur, dass bei meinem Glück die Nocken zerfallen oder erst gar nicht an die Oberfläche zurück kommen würden.
Allen Pessimismus zum Trotz, klappte dann doch alles. Die Nocken kamen hoch, sind nicht zerfallen und waren weich.
Der Spruch das der Pessimist der Mist ist auf dem nichts wächst, hat doch wirklich was wahres, oder.
Von Seiten des Wetters, denke ich, kann mich in der nächsten Zeit nicht viel außer Gefecht setzen. Den bei mir schaut es im Moment eher nach Frühling aus, als Winter. Letze Woche sah das noch ganz anders aus. Den da war es echt kalt, so -10°C — -18°C und Schnee. Ich vertrage die Kälte nicht so gut. Hauptsächliche wegen der Spastiken, sie wegen meiner Multiple Skerose habe, hab.
Der Schnee gehört schon weit gehend der Vergangenheit an, sprich es ist weg geschmolzen und auch mir den Temperaturen geht es auch aufwärts. Zwar nicht viel, es hat so um die +5°. Aber das ist schon mal ein Anfang, oder ??
Aber sicher wird es schneller als mir lieb, wieder kalt und dazu schneit es noch.
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