Hier findest Du die Meinung und Erlebnisse von Susanne Z.
Ein Mädchen, im Alter von zwei Jahren, voller Liebreiz und Grazie, mit einem Besen, trifft auf eine alte Schachtel mit Gehstock.
Die beiden kennen sich und tauschen ihre Spielzeuge aus.
In anderen Teilen der Welt ist ein Gehstock ein wichtiges Symbol für Würde und Status.
Das Mädchen zieht aufrecht von dannen. Den Holzgriff erreicht es nicht.
Die alte Schachtel wackelt mit dem Besen zur Altpapiertonne. Der Besen ist zu kurz und die Borsten auf dem Boden bieten keinen Halt. Jemand lacht. Alte Schachteln könnten eigentlich gleich mit in die Altpapiertonne. Soweit kommt es jedoch nicht.
Beim Aufzug, auf dem Rückweg, wird alles wieder gut.
„Wie ich mich drehe und wende, irgendwo liegt ein Knochen ungut auf, ich komme einfach nicht in den Schlaf mit derart unsortierten Knochen.“
„Jetzt sitzen wir im Zeichen des Kummers enger beisammen. Kummerkristalle blühen an Stelle von Schweiß auf unseren Stirnen.“
„Aus gedrückter Lage komme ich nur heraus, wenn ich alles verleugne, was mich umgibt. Die einfachste Methode ist, geistig zu entweichen, und zwar geradewegs empor, stracks hinauf in den Himmel.“
Das waren Zeiten: Aufschwung, keine Weltwirtschaftskrise
2010 ist Schluss mit lustig
Bereits die alte Bundesregierung hat zauberhafte Verfahrensweisen ersatzlos gestrichen.
Wird die neue Bundesregierung alles rückgängig machen?
In goldenen Zeiten habe ich die Wirtschaft nach Kräften angekurbelt:
Der hemmungslose Konsum von Haferflocken, Unterhosen und Bitterschokolade hat mir das Leben erleichtert.
Dazu sagt die Vernunft:
1. Haferflocken machen dick.
2. Unterhosen hat es früher auch nicht gegeben.
3. Bitterschokolade macht glücklich.
Daraus folgt zwingend:
1. Behinderte sind schlank.
2. Behinderte tragen möglicherweise keine Unterhosen.
3. Behinderte sind unglücklich.
4. Basta.
Diagnose I
„Ein zauberhaftes Photo zeigt ein bleiches Stummfilmgesicht mit Riesenaugen und einem Mund, nicht größer als der Nabel einer Orange. Es ist etwas Geziertes um die junge Frau, man sieht ihr an, sie wird niemals mit festen, geraden Schritten durch die Welt laufen, sondern immerzu trippeln.“ (Sibylle Lewitscharoff: Apostoloff)
Diagnose II
„Sakkadierte Blickfolge, langsame leicht skandierende Sprache, Optokinetik allseits vermindert bes. nach li., li- und beinbetonte Tetraspastik, li.-betonte Bradydiadochokinese, Fahrradtest li.-betont verlangsamt, mäßiggradige Tonuserhöhung. Beinvorhalteversuch möglich, MER mittellebhaft und leicht li.-betont, Achillessehnenreflexe dagegen kaum erhältlich.“(NN: Diagnose)
Die allumfassendste Antwort auf alle allerletzten Fragen.
"Der Patient will gesund werden."
Wenn man sich in einer Situation gefangen findet, aus der man nicht anmutig herauskommt, dann kann man genauso gut so tun, als hätte man sie selbst gewählt. (Margret Atwood: Lady Orakel)
Schrille Zeiten in Mitteleuropa:
Ein ausgewachsener Mann läuft mit einem ZweiMeterPlastikKrokodil unter dem Arm über die Straße.
Finanzkrise?
Kunst?
Nein!
Schwimmbad!
Auch das noch!
Da hängt schon ein Stock am Geländer der Treppe zum Schwimmbecken.
Dicker und älter als meiner.
Der gehört einem Mann?
Dicker, älter?
Wer das wohl ist?
Jedoch im Wasser sind alle gleich.
Ich gucke wieder zum Geländer.
Der andere Stock ist verschwunden.
Absurdum
Relativ schnell verlangsamt sich die Beschleunigung
Mit der Reichensteuer schürt die SPD den Sozialneid
Auf deutschem Boden darf nie wieder ein Joint ausgehen.
Die Taliban müssen sie vor kriminellen Banden in Acht nehmen
Ich bin eine soziale Unruhe
Der Tod kam ihr dazwischen
Ich schlafe nur mit einem Auge
Perfektion ist keine interessante Sache
Wenn ich wütend bin, wiege ich doppelt so viel
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