ich würde mal gerne wissen ob es bei allen m-s kranken so is das mann debressionen bekommt und das mann heul anfälle bekommt so wie ich !
ob das normal is ? ich denke so viel nach das is nich so schön. hab ihr da erfahrungen mit ? lg ela
Meine Hobbys wurden langsam zum Gelderwerb. Im November bin ich geboren worden. Im Frühjahr drauf fuhr ich mit der Familie in einem Paddelboot rund um Berlin. Berlin hat so viel Wasser, dass man sehr gut Wassersport betreiben kann. Bis zu meinem Umzug nach Bayern hatten wir Paddelboote und waren auf dem Wasser unterwegs. Beim Erwerb meines Segelscheins für mein kleines Segelboot, entdeckte der Lehrer, dass ich mehr wusste über Wasser, Wind und Wellen. So bat er mich den Küstenschein auszubilden. Das tat ich erst über die VHS, dann über den ortsansässigen Segelverein. Für die Motorbootausbildung schaffte ich ein Motorboot an und schulte so 22 Jahre lang in Bayern den Küstensegelschein.
Ein Versicherungskollege, dem ich helfen konnte, brachte mir das Rute gehen bei. Also untersuchte ich Wohnungen und Grundstücke, um den Menschen das Wohnen angenehmer zu machen. Dann bildete ich selber Rutengänger aus. Ein Schüler schenkte mir aus Dankbarkeit ein Buch über Reiki – eine japanische Heilkunst. Das faszinierte mich dermaßen, dass ich einen Lehrer suchte und die Heilmethode erlernte. Die Reiki -Behandlung ist sehr angenehm und regt den Körper zur Selbstheilung an. Nur wenn die Energie abgeklungen ist, fällt der Körper in die alten Probleme zurück. Also verband ich Reiki mit Lebensberatung, so dass ich auch das Denken des Betroffenen auf die positive Schiene bringen konnte und setzte Reiki unterstützend ein.
Ich hatte gute Erfolge, weil die Hilfesuchenden austherapiert waren. Wenn ich so zurückschaue, hat mich das Leben immer an die richtige Stelle gestellt. Da ich großes Vertrauen in das Leben habe, war meine Abwehr gegen Neues auch immer sehr gering.
Dann hatte ich 50 Berufjahre um und ging erleichtert in Rente. Die ersten Monate rannte ich zu Ultimo (Monatsende) immer zur Bank um zu sehen ob die Rente wirklich überwiesen worden ist. Na ja, wenn man 50 Jahre für Geld arbeiten muss und plötzlich soll Geld ohne Gegenleistung eintrudeln, das muss man erst einmal überprüfen. Irgendwie war ich ausgebrannt und freute mich auf das Nichtstun. Dann griff das Erbe meiner Eltern, Diabetes Typ II.
Die ersten 8 Jahre ging es mit Tabletten, dann musste ich ab 2003 Insulin spritzen. Das stellte mich vor neue Herausforderungen. Ich besuchte eine Selbsthilfegruppe, um mich besser zu schulen. Statt der erhofften Schulung, wurde mir die Leitung der Gruppe angetragen, weil der Chef krank war. Dann wurde mir noch die Regionalleitung übertragen, so dass ich neben meiner eigenen Gruppe noch 11 weitere Selbsthilfegruppen betreuen darf. Das hat aber den Vorteil, dass ich viel rum komme, viel Vorträge von Ärzten höre und dadurch ein breites Wissen habe. Diabetes ist eine unangenehme Erkrankung, erstens ist sie chronisch, also nicht heilbar und dann ist sie auch noch schmerzfrei. Das mag für manchen ein Vorteil sein. Aber der fehlende Schmerz verlangt sehr viel Disziplin der Betroffenen. Das ist ja nun schon fast Arbeit. Die Hobbys sollen ja auch zu ihrem Recht kommen.
Einmal im Jahr lädt mich ein ehemaliger Segelschüler zu einem Segeltörn ein. Er, seine Frau und beide Töchter haben nach und nach den Segelschein bei mir erlernt. Der Törn macht immer sehr viel Freude, weil man so richtig in der Seefahrt schwelgen kann. Der Schießsport, den ich in den 60er und 70er Jahren stark betrieben habe, wurde durch dem Umzug zu meiner 2. Ehefrau und durch die Ortsverschiedenheit 1976 langsam eingestellt. Mein Sohn heiratete, es kamen Kinder, so dass auch bei ihm der Schießsport einschlief. Das hat sich 2002 geändert. Mein Sohn schießt wieder und ich coache ihn. Meine beiden Schultern sind operiert worden und das Gewehrschießen strengt mich zu sehr an. Ersatzweise habe ich den Aufsichtsschein gemacht, dass ich Schießveranstaltungen als Aufsicht leiten kann. Da zwei meiner Enkel auch schießen, habe ich noch den Vereinsübungsleiterschein gemacht, damit darf ich Jugendliche und Kinder schießtechnisch betreuen. So hat mich der Schießsport wieder und ich kann Gutes tun.
Es war gestern unglaublich aufregend beim SWR und ganz anders, als ich mir das zuvor vorgestellt hatte. Als ich kam, bat ich darum, zuletzt in die Maske zu kommen, damit das Make-up nicht allzu lange vor Drehbeginn auf meinem Gesicht sei. Hinterm Studio war ein kleiner Aufenthaltsraum, in den man mich brachte. Ein älterer Herr saß dort auf einer Couch. Er sprach sehr schlecht deutsch, aber ich verstand, dass er extra aus Wien angereist war, doch er sollte nicht in die Sendung kommen. Eine jüngere Frau kam aus der Maske, und ich fand später heraus, dass dies seine Gattin war, ich hätte eher auf seine Tochter getippt. Bei ihr sollten während der Sendung Falten behandelt werden. Ich fragte mich, ob ich da nicht mehr Falten habe. Der Arzt, der sie behandeln sollte, kam hinzu. Dann gab es helle Aufregung, da sich herausstellte, dass sie ihre Falten vor ein paar Tagen mit Botox hatte wegspritzen lassen. Es wurde ein Ersatz gesucht. Dr. Weiss kam kurz zu mir, um sich vorzustellen und mir zu sagen, was er mich ungefähr fragen würde. Schon war er wieder verschwunden. Der Aufnahmeleiter gab mir die Hand. Die Redakteurin begrüßte mich und versuchte einen Bissen zu essen. Eine ältere Dame betrat den Raum, die Naturprodukte als Hilfsmittel bei einer Balsenentzündung präsentieren sollte. Sie begann ein angeregtes Gespräch mit unserer Betreuerin. Der Mann auf der Couch begann fernzusehen. Seine Frau war mit einer zweiten sehr jungen Frau im Studio verschwunden, die sich nun die Falten behandeln ließ. Ich hätte gerne ein wenig Ruhe gehabt, um mich zu sammeln. Das war aber nicht möglich. Jetzt kam ich in die Maske. Neben mir saß ein Herr, der im Liveprogramm gleich die Aktienkurse präsentieren würde. Meine Maskenbildnerin fragte ihn, ob sie richtig gehandelt hätte, da sich ihre verkauft habe. Mein Gesicht wurde nebenbei abgedeckt. Zuvor hatte sie gemeint, dass sie schon ganz andere Neurodermitiker geschminkt hätte. da hätte sie offene Stellen zuschminken müssen. Und solange ich nur neben Dr. Weiss zu stehen hätte und nicht ins Schwitzen käme, würde ich es bestimmt schaffen. Die Sprecherin der Landesschau saß mittlerweile neben mir und bekam Lockenwickler ins Haar. Später nach meinem Dreh erkannte ich sie bei meiner Visite in der Regie auf dem Bildschirm bei ihrem Liveauftritt wieder. Ich kehrte aus der Maske in den Aufenthaltsraum zurück. Kaum war die ältere Dame in die Maske geholt worden, als sich die Studiotüre öffnete. Sie sollte zum Dreh kommen. Da sie nicht da war, nahm man mich mit. Doch wurden im Studio bereits auf einem Tisch die verschiedensten Kräuter und Tabletten hingerichtet, um jene Dame darüber berichten zu lassen. Sie mussste also in jedem Fall vor mir dran sein. Ich setzte mich auf die Zuschauerbänke, auf denen schon zahlreiche junge Menschen Platz genommen hatten. Als dann gedreht wurde, erkannte ich, dass alljene eine Aufgabe halten: Dort ein Kabel halten oder da oder ähnliches. Die ältere Dame machte das grandios. So würde ich das niemals hinbekommen. Mit einem einzigen Schnitt war sie fertig.
Dann wurde mir ein Mikrofon an den Ausschnitt geheftet. Der Tisch wurde wieder abgeräumt, da ich nun mir Herrn Dr. Weiss dort stehen würde. Er brachte einen Laptop, auf dem man Fotos von mir und meinem Sohn sehen würde. Es gab Schwierigkeiten, da der Bildschirm des Laptops spiegelte. Ich wurde mit irgendwelchen Spiegelchen áusgeleuchtet, ins rechte Licht gerückt, auf ein Podest gestellt. Die Redakteurin sprach mir Mut zu. Und schon ging es los. Hinter Dr. Weiss sah ich eine Uhr, die rückwärts lief. In der Kamera stand Dr. Weiss` Text, den er ablesen konnte, während er in die Kamera schaute. Er fragte mich, ich versuchte beim Antworten, auch das Thema zu treffen. Alles ging mit atemberaubende Geschwindigkeit vor sich. Plötzlich brach Dr. Weiss ab. Die Uhr zeigte nur noch sechs Sekunden. Und ich könnte noch so viel erzählen. Die Redakteurin rief "Oh schade!". Sie fand die Aufnahme so gut, ich wäre so lebhaft gewesen, hätte sogar gelacht. Sie fragte die Regie, ob man es denn nun wirklich wiederholen müsste. Dr. Weiss entschuldigte sich, er hatte gedacht, der Aufnahmeleiter hätte abgebrochen. Dieser widersprach. Dr. Weiss meinte, die Zeit wäre um gewesen. "Aber hinter Ihnen sehen sie doch auch die Uhr!" Man beschloss, dass er mich nun nur noch verabschieden würde und das könne man anstückeln. Darauf wurden noch einige Minuten nur meine Hände gefilmt, da man dort das Ekzem so schön sehen könnte. Ich solle sie nur ganz natürlich bewegen. Das war wohl das Schwierigste für mich an der ganzen Aufnahme. Die Kamera auf den Händen zu wissen, die ich sonst eher verberge und sie natürlich zu bewegen.
Als wir fertig waren ging Dr. Weiss zur Liveübertragung in die Landesschau und ich unterhielt mich mit einigen Anwesenden über die Faltenbehandlung. Der Arzt, der die Faltenbehandlung durchführte, wurde in dieser Zeit vom Hörfunk interviewt. Als Dr. Weiss zurückkehrte, gingen die Aufnahmen weiter und ich durfte mit in die Regie. Wo eine Unmenge Bildschirme hängen, mindestens einer von jeder Kamera und auch das Liveprogramm vom Dritten und von der ARD auf einem Bildschirm immer zu sehen war. Die Faltenbehandlung wurde weitergedreht. Ich hörte nun, wie eine Mitarbeiterin ständig Anweisungen an die Kameras gab, eine andere abbrach, dass sie den Inhalt nicht verstand, der Aufnahmeleiter etwas sagte, was nur hier oben zu hören war. Total spannend.
Dann war die Aufnahme zu Ende. Und ich machte mich auch auf den Weg nach Hause. Stolz auf mich, dass das Make-up bis zum Schluss gehalten hat. Heute spüre ich, dass die Haut ein wenig gespannter ist als sonst. Im Spiegel sehe ich auch etwas röter aus.
Liebe Grüße
eure Heike
http://hometown.aol.de/learohse/Heike_S_Mayer.html
Heut ist der 18.August und ich bin dabei mein Koffer zu packen.
Morgen geh ich in die neurologische Klinik.Mein Rehabericht ist nun mitlerweile
eingetroffen,aber den hätten die sich sparen können.Denn was ich da gemacht hab weiß ich selbst und daß ich in ne Tagesklink sollte ist ja nun faßt zu spät,denn nach 3 Monaten wird mich keiner mehr aufnehmen.Ok das ist nun mal nicht zu ändern. Nun hab ich einen neuen Hoffnungsschimmer. Ich werd nochmal richtig auf den Kopf gestellt und die Differenzialdiagnostik wird auch endlich gemacht. Wenn ich wieder heim komme , hoffe ich zu wissen wie es mit mir weiter geht,ob ich das Mobus Parkinson oder Multisystematrophie habe. Bis heut war es noch unklar.Also dann laßt es Euch gut gehn ,ich meld mich wenn ich wieder zurück bin. LG Carola M.
In gut einer Stunde werde das ich das erste Mal in diesem Jahr Physiotherapie haben. Das letzte Mal das ich zu Hause Physiotherapie hatte war vor der Reha, bei der ich Ende letzen Jahres war. Bin schon gespannt was der Therapeut zu meinem momentanen körperlichen zustand sagt.
Nachtrag:
Die Physiotherapie war heute echt mehr plaudern als was arbeiten. Gut gearbeitet habe ich auch was. Ich habe unter der Anleitung der Therapeuten, einige ältere Übungen wiederholt und dabei festgestellt dass diese heute viel besser gingen als noch vor der Reha. Ich war echt begeistert, muss ich sagen.
Nun ist doch da ein faux pas passiert. Meine Telefonnummer ist öffentlich auf einer HP sichtbar und jetzt rufen mich die diversen Vertreter und Therapeuten an und versuchen mir, etwas zu verkaufen. Vormittags arbeite ich immer intensiv an meinen Büchern. Nicht nur, dass durch diese Anrufe meine Konzentration flöten geht, ich will diese Art von Hilfe nicht, und ich ärgere mich sehr darüber. Am Telefon mache ich keine Geschäfte. Das ist unseriös.
Ex-Außenminister Dr. Alois Mock hat es, Box-Legende Muhammed Ali hat es, der Schauspieler Michael J. Fox hat es, der Opern- u. Rock-Sänger Peter Hofmann und noch etwa 15 000 Österreicher haben es. Und ich habe "es" auch:
Morbus Parkinson.
Als ich mit 31 Jahren zum ersten Mal spürte, daß mit meiner Beweglichkeit etwas nicht stimmen konnte (der 4. Finger der rechten Hand wollte beim Spielen nicht so recht), dachte keiner an eine so schwerwiegende und unheilbare Krankheit. Und obwohl die Symptome immer schlimmer wurden (abnehmende Beweglichkeit aller Finger der rechten Hand, dann Schwierigkeiten mit dem rechten Fuß, dann langsam die gleichen Symptome auf der linken Seite mit ausgeprägten Gehstörungen), dauerte es noch Jahre, bis die Spezialisten aussprachen, was ich selbst schon ahnte: Parkinson. Zuerst wollte ich es nicht wahrhaben und ich hielt durch in meinem Beruf als Musiklehrer. 1995 war aber meine Motorik so weit in Mitleidenschaft gezogen, daß ich in Frühpension gehen mußte... Aufrecht hält mich in dieser schweren Zeit meine Musik (Musik ist Medizin!) und meine sich liebevoll um mich kümmernde Gattin sowie meine beiden Söhne, die mir auch immer hilfreich zur Seite stehen.
Heut ist es 1 Woche her als ich die Diagnose bekam. Im moment bin ich noch
etwas verwirrt,denn es muß noch festgestellt werden , welche Art von Parkinson ich habe.Also ordnete mein Neurologe eine IBZM an.Leider darf ich diese Untersuchung nicht in einem Nuklearzentrum machen lassen,da dies nicht von meiner Krankenkasse übernommen wird.Nun muß ich wieder warten bis mir der Neurologe eine Einweisung in eine passende Klinik ausstellt. Ich finde unser Gesundheitssystem so kompliziert .Ich hoffe,daß ich bald erfahre wie es weitergeht.
Stichworte wie
"Reiß dich zusammen"
"Das schaffst du schon"
"Ein glücklicher Geist in einem gesunden Körper"
ärgern mich. Jeder, der selbst unter Depressionen litt oder zu leiden glaubte kennt das aber. Wie begegnet man diesen "Tipps"?
Soll ich sie ignorieren? Soll ich sie überhören?
Reagiere ich überhaupt - das führt nur zu Diskussionen, zu denen ich dann weder Lust noch Kraft habe. Ich habe keine Lust mich zu rechtfertigen.
Und Zweifel bleibt doch. Sollte ich mich nicht mal einfach zusammenreißen? Wie geht das denn? Und dann sind da noch die Ängste. Die beherrschen mich einfach. Die sind dann so laut, daß ich nichts anderes mehr denken kann.
Ich versuche mich dann immer abzulenken. Es ist aber nur ein Versuch. Ich darf mich gar nicht erst in die Sache hineindenken. Man kann sich nämlich richtig in Sachen hineindenken. Das muss man vermeiden.
Auf dieser Seite kannst du andere Mitglieder suchen. Menschen mit ähnlichen Problemen oder Krankheiten findest du am besten in den jeweiligen Gruppen.
Alle Mitglieder anzeigen|
Andreas E. |
|
|
Susanne Z. |
|
|
Herbert S. |
|
|
Jessica H. |
|
|
Petra G. |