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Diagnosen

08.04.09 17:21 von Theresa S.

Multiple Sklerose ?

Guten Abend!

08.04.09 22:52 von Jochen F.

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.

Georges Bernard Shaw, 26.07.1856 - 02.11.1950
irischer Dramatiker, Schriftsteller und Nobelpreisträger

Stinktierkunde

15.04.09 15:51 von Susanne Z.

„Egal, in welchem Beruf Sie arbeiten, in welcher privaten Situation Sie stecken – da sind immer Menschen, die Sie blockieren, aufhalten, Sie verletzen und runterziehen, Menschen, die für schlechte Stimmung sorgen, Jammerer, Bedenkenträger, bösartige und unangenehme Zeitgenossen. Es ist wichtig, dass man sein persönliches und berufliches Umfeld durchkämmt und diese Stinktiere identifiziert.“ (Schellnhuber)

Romantik

23.04.09 08:37 von Susanne Z.

Rüdiger Safranski : Romantik – Eine deutsche Affäre

 

Auch im Erkennen, nicht nur im Handeln, ist der Mensch ein Wesen, das immer auch anders kann; nicht nur anders handeln sondern auch die Dinge anders sehen. Der Mensch lebt in Möglichkeiten. Wirklichkeit konstruiert sich in einem Horizont von Möglichkeit. Das ist Freiheit.

 

Es gibt Zwänge, bewusste und unbewusste, aber allzu häufig fühlen wir uns gezwungen, wo wir es nicht sind. Vielleicht, weil die Freiheit auch anstrengend ist und es leichter ist, sich als etwas Gestoßenes und Getriebenes zu empfinden, ohne Verantwortlichkeit, als Ding unter Dingen, als bloße Reaktion und nicht Aktion.

 

Zeus stürzt die Titanen in den Orkus, Prometheus bringt den Menschen das Feuer, Herakles befreit den an den Felsen geschmiedeten Prometheus. Die Büchse der Pandora öffnet sich. Übel und Elend kommen über das Menschengeschlecht aber auch die Hoffnung.

 

Im Krieg verbrennt der geistige und materielle Zivilisationskomfort, und übrig bleibt der gehärtete Kern der Person, die sich nichts mehr vormacht und der man nichts mehr vormachen kann.

 

Das Romantische ist phantastisch, erfindungsreich, metaphysisch, imaginär,  überschwänglich, abgründig. Es ist nicht konsenspflichtig, es braucht nicht gemeinschaftsdienlich, ja noch nicht einmal lebensdienlich zu sein. Es kann in den Tod verliebt sein. Das Romantische sucht die Intensität bis hin zu Leiden und Tragik.

 

Die Spannung zwischen dem Romantischen und dem Politischen gehört zu der noch umgreifenderen Spannung zwischen dem Vorstellbaren und Lebbaren. Der Versuch, diese Spannung in eine widerspruchslose Einheit überführen zu wollen kann zur Verarmung oder der Verwüstung des Lebens führen.

Das Leben verarmt, wenn man sich nichts mehr vorzustellen wagt über das hinaus, was man auch leben zu können glaubt.

Und das Leben wird verwüstet, wenn man um jeden Preis etwas leben will, bloß weil man es sich vorgestellt hat.

Das eine mal verarmt das Leben, weil das Vorstellbare aufgegeben wird um des lieben Friedens willen, das andere mal zerbricht es unter der Gewalt, mit der das Vorstellbare ohne Abstriche verwirklicht werden soll.

Beides mal hält man den Widerspruch zwischen dem Vorstellbaren und Lebbaren nicht aus, und will ein Leben aus einem Guss. Ein solches Leben ist aber wohl doch nur ein romantischer Traum.

 

 

Mein Sturz

30.04.09 14:30 von Andreas E.

Es heißt doch, Sport ist Mord. Nun hat es mich erwischt, mit dem Fahrrad. Aber Glück im Unglück hatte ich auch.

Vor ein paar Tagen fuhr ich mit meinem Sportfahrrad in mittlerer Geschwindigkeit einen Berg hinunter. Auf halber Höhe befindet sich der Kindergarten. Da es gerade Mittagszeit war wurden viele Kinder abgeholt und liefern auf dem Fußweg. Da ich mit unberechenbaren Handlungen von Kindern rechne, reduziere ich leicht die Geschwindigkeit.

Ganz plötzlich entschließt sich ein Kind die Straße zu überqueren und läuft mir vor meinem Fahrrad. Instinktiv bremse ich stark und war von dem Überschlag vollkommen überrascht. Glück im Unglück: ich schlug nicht mit dem Kopf auf. Ich habe mich über meine linke Schulter abgerollt und brauchte circa 5 Minuten um wieder aufstehen zu können (Kreislauf). Das Fahrrad blieb intakt und neben zahlreichen Schürfwunden fiel mir in den ersten Momenten auch keine gesundheitliche Beeinträchtigung auf.

Nach circa 10 Minuten spürte ich starke Schmerzen in meiner linken Schulter. Ich beschloss, nach dem Mittagessen gleich ins Krankenhaus zum Röntgen zu fahren, um abzuklären ob eine Verletzung bestand.

 

Im Krankenhaus

30.04.09 14:53 von Andreas E.

Vielleicht lag es daran, dass Montag war. Vielleicht ist es täglich so: im Krankenhaus waren zahlreiche Menschen mit Verletzungen, Verstauchungen oder nach Stürzen zum Beispiel von der Leiter zur Behandlung. Ich musste daher erst drei Stunden warten und fragte zwischendurch, ob ich vor der Beratung schon einmal zum Röntgen gehen kann. Ich wollte vermeiden, dass die Abteilung für Röntgenaufnahmen geschlossen hat, bevor ich mit der Beratung fertig war.

Man erklärte mir, eine Röntgenaufnahme ohne ärztliche Beratung sei nicht zu verantworten. Es würde die Tatsache einer Körperverletzung darstellen, daher musste ich mich noch gedulden. Im übrigen sei die Röntgenabteilung 24 Stunden in Betrieb.

 

Die Untersuchung

30.04.09 14:53 von Andreas E.

 

Nach kurzer Befragung wurde ich kompetent untersucht. Die Untersuchung fand statt durch Drucktasten und Bewegungen meiner Schulter, Brustbereich sowie Rücken. Zur Bestätigung der Vermutung des Arztes musste meine Schultern dreimal geröntgt werden - aus verschiedenen Positionen. Das war schmerzhaft, gab aber Bestätigung für die Diagnose „Tossy II“.

Wieder Glück im Unglück. Eine OP ist nicht erforderlich!

Die konservative Therapie besteht daraus, die linke Schulter für zwei bis vier Wochen ruhig zu stellen. Um eine schädliche Schonhaltung oder Verkrampfung zu vermeiden wurden mir Schmerztabletten verordnet. Nach zwei bis vier Wochen sollte der Schmerz verschwunden sein und die Schulter wieder vorsichtig bewegt werden können. Ich werde dann mithilfe von Krankengymnastischen Übungen zu alter Bewegungsfähigkeit zurückfinden können.

Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich ungeschützt mit dem Kopf aufgeschlagen wäre. Vielleicht nutze ich zukünftig einen Fahrradhelm?

 

Das Gehen

10.05.09 11:12 von Susanne Z.

"Manche Tiere gehen mit den Pfoten,

manche gehen gut mit Knödeln,

manche gehen uns sogar auf die Nerven."

Titanic April 2009

Milchstraße

24.05.09 09:55 von Susanne Z.

Milchstraße

Sonnensystem

Erde

Mitteleuropa

Deutschland

Göttingen

Es war einmal ein Harz IV – Empfänger

Monatsende

Geldbeutel

Straße

Blechbüchse

Auf einmal, schwuppdiwupp, wie aus dem Erdboden

Sachbearbeiter, Sozialamt

Ein Blick in die Blechbüchse

siebenfünfzig

So viel Geld!

Was der im Monat verdient?

Brief

Mehreinnahmen

„Hiermit kürzen wir die Sozialhilfe um 120 Euro.“

Der Sachbearbeiter hat nach den Harz IV-Regelungen geregelt.

 Allein der Oberbürgermeister hat die Welt wieder gerade gebogen.

 

Interessen

28.05.09 18:23 von Martin K.

Computer, Fussball, Musik

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