Hurra, ich habe ein Problem!

12.08.08 15:07 Uhr

So lässt Herr Tepperwein seine Seminarteilnehmer mit erhobenen Armen durch den Saal springen. Aus voller Kehle schreien: „Juchhu, ich bin krank!“ oder „Hurra, ich habe ein Problem!“

Warum macht er das, weil Probleme etwas Gutes sind. Der Name sagt es schon, PRO-blem nicht KONTRA-blem. Pro gleich Für.

Stellen wir uns ein Menschlein auf dem Boden der Erde vor. Es möchte gerne zur Vollkommenheit, nach oben in den Himmel. Dafür gibt es einen kurzen direkten Weg, den göttlichen Weg.
Durch die Möglichkeit selber Entscheidungen zu treffen, weicht das Menschlein von dem direkten Weg ab. Bevor es sich irgendwo im Nirwana verirrt, stellt ihm das Leben ein Problem oder eine Krankheit in den Weg.
Löst das Menschlein das Problem, hat es etwas gelernt und ist weiser geworden. Dieses Problem wird das Menschlein nie wieder bekommen, weil es jetzt die Lösung kennt.
Mit der Lösung des Problems, wird das Menschlein zudem wieder auf den göttlichen Weg gebracht. Aber es weicht wieder ab. Jetzt bekommt es eine Krankheit, liegt im Bett und kann über das Leben nachdenken. Wieder kommen Erkenntnisse, die das Menschlein auf den göttlichen Weg bringen.

Jeder erreicht das Ziel, Einer unter Schmerzen, der Andere locker und froh. „Juchhu, ich habe ein Problem!“

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Herbert S.
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