„Wie lange bleibst Du?“

12.08.08 15:04 Uhr

In meinem Bekanntenkreis gab es einen jungen Mann, der ganz lieb bei mir im Büro anrief, ob er mal vorbeikommen dürfe.
Nun ja, soviel Zeit werde ich schon haben, dachte ich und sagte zu.
Dann kam er, sprach von Gott und der Welt, aber nicht über sein Anliegen. Er klaute mir sage und schreibe 40 Minuten meiner Zeit, die ich für meinen Beruf hätte aufwenden müssen.

Er rief wieder an und wollte ein Problem besprechen. Ich fragte ihn wann er kommen wolle und wann er wieder geht. 10 Minuten reichen war seine Auskunft.
Er kam und begann wieder über alles mögliche zu reden. Da stellte ich meinen Kurzzeitwecker auf 10 Minuten und als der klingelte, sagte, ich ihm, dass seine Zeit um sei.
„Ja aber, ich habe ja noch gar nicht …………“

Als er wieder einmal kam, fing er gleich mit seinen Sorgen an und als der Wecker klingelte, hatte er wenigstens etwas Sinnvolles erreicht und ich hatte Zeit gespart.

Zeitmanagement ist für den wichtig, der etwas erreichen will. Ich habe akribisch meinen Tagesablauf aufgeschrieben und dann Zeitfresser aufgespürt und die Zeit richtig verplant.
Seitdem verplante ich 60% meiner Zeit und hatte dann 40% für Unvorhergesehenes. Ich war in der Versicherung im Außendienst tätig, da war diese Einteilung genau richtig. In anderen Berufen kann sich das verschieben.

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Herbert S.
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