12.08.08 14:57 Uhr
Wer kennt Helen Keller?
Helen Keller war blind, war stumm und taub. Nun sollte man meinen sie habe im Zimmer gesessen und gewartet dass die Zeit vergeht.
Weit gefehlt. Sie hat Bücher geschrieben und war eine großartige Frau. Möglich war das, weil sie mit ihrer Freundin eine Möglichkeit fand, zu kommunizieren. Sie schrieben sich die Nachrichten in die Handflächen.
Diese Helen Keller prägte einen Satz, der mich heute noch berührt.
„Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte,
bis ich einen traf, der keine Füße hatte!“
Wie viele Menschen resignieren, wenn sie durch Krankheit oder Schicksalsschlag aus dem gewohnten Lebensweg geworfen werden. Andere krempeln die Ärmel hoch und fangen an zu trainieren und kommen wieder in ein lebenswertes Leben zurück.
Natürlich gibt es Krankheiten die einen belasten. Wenn man sich aber die ansieht, denen es noch schlechter geht, verliert die eigene Krankheit an Gewicht. Woran messen sich diese Menschen aber, an Gesunden und das muss in die falsche Richtung gehen.
Wenn ich meinen Kunden in der Ambulanz des Krankenhauses aufsuchte, war ich sofort gesund, weil ich da die wirklich kranken Menschen sitzen und warten sah.
Ich habe ein sehr lockeres, freundschaftliches Verhältnis zum Tod. Zum Sterben sind wir geboren, also ist es gleich-gültig wann ich sterbe. Sterben ist für mich der Höhepunkt des Lebens.
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Herbert S. |