Was ist Rute gehen (Radiästhesie)?

11.09.08 17:15 Uhr

Historie:
Als wir noch Jäger und Sammler waren, zogen wir durchs Land, wir waren Nomaden. Wenn es Dunkel wurde, suchten wir uns einen Schlafplatz. Dabei kam uns unsere Sensibilität zu Gute, wir spürten ob der Schlafplatz für uns gut war.

Dann wurden wir mehr oder weniger ansässig. Das Gefühl für gute oder schlechte Schlafplätze baute sich ab, man brauchte es nicht mehr. Mit dem Ende des Nomadentums begann gleichzeitig die Spezialisierung. Wer etwas gut konnte machte es und tauschte es gegen Sachen ein, die er nicht mehr selber herstellte. So blieben einige auch dabei gute Schlafplätze zu finden. Die Wünschelrute wurde mehr und mehr benutzt. Vorzugsweise gingen die alten Baumeister mit der Wünschelrute, weil sie vor einem Neubau den Bauplatz untersuchten und die Häuser so stellten, dass es den Menschen und Tieren gut ging. Die Baumeister hatten noch das alte Wissen und bauten auch Gotteshäuser nach genau vorgegebenen Kriterien. Darüber berichte ich später.

Von vor über 3.000 Jahren wurden Überlieferungen gefunden die auf das Rute gehen hinwies. Auf Abbildungen oder Höhlenzeichnungen wurde Menschen mit eine Rute in der Hand dargestellt. In der Bibel wird dieses Thema auch erwähnt. „Moses schlug mit einem Reis gegen den Stein und Wasser sprudelte hervor“.

Die Kirche kümmerte sich damals um Hexen und behielt das Wissen, welches sie aus ihnen rausprügelten – so die Überlieferung – und verbrannten sie dann. Dieses Wissen wurde geheim gehalten und wird heute unter dem Namen Esoterik (Geheimwissenschaft) wieder unter die Menschen gebracht. Die Kirche verbot dem Volk Rute zu gehen, nur der Bischof war ermächtigt mit seinem Bischofsstab nach Wasser und Bodenschätzen zu suchen. Der Bischofsstab wurde quer auf die offene Hand gelegt und wenn man etwas fand bebte der Bischofsstab.

Durch die Öffnung der Wissensschätze begann man das alte Wissen wieder umzusetzen. Zuerst begann man wieder mit Astgabeln Rute zu gehen, bis es eines Tages Metalldraht gab, um sich daraus Wünschelruten zu machen. Das war besser, weil die Astgabel immer trocknete uns dann brach. In der Neuzeit macht man sich die Wünschelrute aus Nylon.

Soweit die Geschichte, das Thema war aber: „Was ist Rute gehen!“.
Man spannt die Rute so, dass sie ganz leicht nach unten schlagen könnte. Dann stellt man sich mental vor was man finden möchte und geht mit langsamen Schritten los. Wir sind der Meinung, dass man das was man sucht, mit der Wirbelsäule „findet“ und durch automatische Muskelbewegungen im Unterarm wird die Wünschelrute zum Ausschlag gebracht. Das ist Rute gehen. Es erfordert aber sehr viel Übung um sich bei dem Gefundenen auch sicher zu sein.

Antworten

Um diesen Beitrag kommentieren zu können, musst Du eingeloggt sein.
Mitmachen (kostenlos)!

Beiträge

Die Einzelaspekte und Fragen des Themas werden hier chronologisch gezeigt. Beteilige dich und schreibe eine Antwort!

Autor

Herbert S.
Mitglied seit: 26.06.08
64 Beiträge
zum Tagebuch von Herbert S.

Beitrag Bewerten

0 Hilfreich!

Funktionen