25.11.08 21:36 Uhr, geändert am 25.11.08 21:37 Uhr
"Alle Jahre wieder..." - wenn die Weihnachtslieder erklingen und es verführerisch nach Spekulatius und Lebkuchen duftet, beginnt die gemütliche Adventszeit. Viele der süßen Naschereien haben allerdings einen hohen Anteil an Zucker, kandierten Früchten, Butter, Schokolade und Nüssen. Das macht sie sehr fett- und kalorienreich. Wer denkt, dass Plätzchen und Kekse nur mit der gewissen Portion Butter und Zucker schmecken, der irrt. Richtig zubereitet können auch Diabetiker und Kalorienbewusste weihnachtliche Leckereien genießen - und das ohne Geschmackseinbußen. Hierzu gibt Alexandra Krotz, Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse (TK), folgende Tipps für die Leser von PatientenWieIch - Ratgeber Patient und Gesundheit:
- Zucker sparen: Bei fast allen Rezepten kann der Zuckeranteil um
etwa ein Drittel reduziert (zum Beispiel anstatt 150 Gramm nur
100 Gramm Zucker) werden, ohne dass der gute Geschmack verloren
geht. Eine süße Note verleihen den Leckereien auch Gewürze wie
Anis oder Trockenfrüchte. Diabetiker sollten ihr Gebäck mit
Fruchtzucker, Süßstoff oder Honig backen.
- Bei einigen Teigarten wie Hefe-, Mürbe-, Strudel-, Brand- und
Quark-Öl-Teig lässt sich Zucker komplett durch Süßstoff
ersetzen. Wer das Gebäck noch zusätzlich bestreuen möchte, kann
Streusüße, die auf der Basis von Süßstoff wie Aspartam,
Saccharin oder Cyclamat hergestellt ist, verwenden.
- Fett lässt sich einsparen, indem man von der in den Rezepten
angegebenen Butter-, Margarine- oder Schmalzmenge einfach einige
Gramm weglässt oder durch einen Teil Buttermilch ersetzt.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, Fette gegen Pflanzenöle
auszutauschen (zum Beispiel statt 100 Gramm Butter oder
Margarine 80 Gramm Öl). Wer das Backblech oder die Form nicht
fettet, sondern einfach mit Backpapier auslegt, hat noch einmal
Fett gespart.
Quelle: TK-Pressestelle
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Andreas E. |