14.12.08 18:59 Uhr
Fehldiagnose ?
Die Ärztin sagte mir, dass ich kein Parkinson hätte, aber mit meiner schlechten Sprache konnte sie mir auch nicht helfen, ich setzte alle Tabletten ab, mir ging es gut, nur das Sprechen wurde immer schlechter,
Als ich zu Hause war, bekam ich eine Mail von einer Logopätin aus
Tübingen, sie meinte ich sollte einmal zur Untersuchung gehen, ob es nicht Morbus Wilson sein könnte. Ich machte mich im Internet schlau und meldete mich in einer Uni an, mit dem Befund aus Tübingen.
Das dauerte einige Wochen bis ich den Termin hatte, ich war dann 3 1 / 2 Wochen in der Uni mit dem Ergebnis dass ich noch einmal kommen sollte in 8 Wochen, dann war ich noch einmal 2 Wochen in der Uni. Sie konnten mir nichts sagen was ich habe, ich wurde entlassen mit 750 mg Madopar am Tag.
Zu Hause fiel ich laufend hin, fast immer rückwärts ich wurde am 3 Mal am Kopf genäht, dann setzte ich das Madopar ab, davor habe ich an die Uni geschrieben und noch ein Fax hingeschickt, bekam leider keine Antwort. So stand ich mit meinen Problemen alleine da.
Das hinfallen hatte nachgelassen aber meine Sprache war so schlecht, dass ich nicht mehr weg ging und nichts mehr redete.
Dann im Frühjahr hatte ich einen Referenten von einer anderen Uni
eingeladen, mit ihm sprach ich über meine Probleme, er meinte, ich
sollte zum Abklären meiner Symptome stadionär in die Uni kommen.
Ich meldete mich dort an, es vergingen wieder Wochen bis ich einen Termin hatte.
Dort fühlte ich mich wohl, ich war zwei Wochen in der Klink wurde
entlassen mit dem Befund P S P – P zu haben.
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Christa H. |