21.09.07 21:21 Uhr
Patienten mit Diabetes mellitus
Typ-1, die eine Insulinpumpentherapie bekommen (CSII-Therapie,
kontinuierliche subkutane Insulininfusion), empfinden eine Steigerung
der Lebensqualität im Vergleich zu denen, die sich mehrmals täglich
Insulin¬injektionen mit einer Spritze oder einem Insulin-Pen
verabreichen (ICT für engl. intensified continuous insulin therapy).
Dies bestätigte die Studie Equality 1, deren Ergebnisse auf der
Jahrestagung der EASD (European Association for the Study of
Diabetes) in Amsterdam vorgestellt wurden.
"Wenn Patienten eine Verbesserung ihrer Lebensqualität spüren,
halten sie sich eher an die Therapie, was die langfristigen
Komplikationen verringert", erklärt Nicoletta Sulli, M.D., Leiterin
des Diabeteszentrums des Instituts für Pädiatrie an der Universität
La Sapienza in Rom. "Dies ist besonders bei Kindern wichtig, die
spontane Aktivitäten und unvorhersehbares Essverhalten, lange
nächtliche Schlafmuster und eine höhere Sensitivität gegenüber
Insulin zeigen."
Wie die Redaktion von PatientenWieIch.de - Ratgeber Patient und Gesundheit - erfuhr, wurde die Studie in 62 Diabetes-Zentren in Italien an
insgesamt 1341 Patienten durchgeführt, von denen 481 mit CSII und 860
mit ICT behandelt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Patienten unter
Insulinpumpentherapie sich von ihrer Erkrankung im Alltagsleben
weniger eingeschränkt fühlen als Patienten, die sich Insulin
injizieren.
Quelle: www.medtronic.de - 21.09.2007
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