Gebt acht...

30.12.08 17:41 Uhr

Damit sie nicht zu Patienten werden müssen, achtet auf unsere Kinder und Jugendlichen. Gerade heute und morgen, am Silvestertag. Die traurige Bilanz der letzten Jahre war, dass schon am Nachmittag oder frühen Abend Kinder angetrunken oder volltrunken aufgefunden wurden, ihren Eltern oder gar dem Krankenhaus zugeführt werden mussten. Das Krankenhaus in Eberswalde handelt in solchen Fällen kompromisslos. Das Jugendamt wird sofort verständigt. Alleine die Vorstellung, dass so etwas geschieht, erzeugt Gänsehaut. Die Eltern müssen das erfahren, kein Augen zudrücken ist da angesagt. Viele Eltern wissen gar nicht, wass ihre Kinder manchmal treiben. Viele Kinder geraten aber auch in schlechte Gesellschaft. Viele Händler halten sich nicht an das Verkaufsverbot für Alkohol an Kinder.

Völlig andere Dramen kommen auf die Kinder zu, wenn sie nicht begreifen wollen, wie gefährlich Feuerwerkskörper sind, vor allem aus Osteuropa. Sie sind zu handhaben wie es die Hersteller beschreiben, nicht um die Heldenhaftigkeit des Vaters beim Wehrdienst vorzuführen. Raketen sind keine Geschosse gegen Nachbars Schlafzimmerfenster, sondern gehören senkrecht in den Himmel geschossen. Auch wer die Knaller nicht in der Hand explodieren lässt ist ein ganzer Mann. Abgerissene Finger, Hände und Unterarme sind die Folgen neben zerplatzten Trommelfellen und zerstörten Augen. Ein Preis, der zu hoch ist für eine Silvesterparty. Wenn wir wollen, dass unsere Worte nachaltig bleiben, müssen wir es vormachen ! In dem Sinne allen einen guten Rutsch und viel Erfolg in 2009.

 

Frank

 

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Frank K.
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