Diagnosen

19.11.07 23:30 Uhr, geändert am 19.11.07 23:41 Uhr

Viele sehen sich, genau wie ich (im Herbst 1986), mit der Diagnose: Krebs konfrontiert.
Nicht nur für den Betroffenen stürzt eine Welt zusammen, sondern auch für Angehörige, Freunde und Bekannte. Man steht erst mal fassunglos, hilflos und starr vor Entsetzen diesem niederschmetternden Urteil gegenüber und
sieht den Rest seines Lebens auf ein vernichtendes Minimum an Zeit reduziert.
Der erste Gedanke und die stumme Frage in den Augen lautet: "Wie lange habe ich noch?"
Ich hatte meinem Arzt diese (eigentlich) sinnlose Frage gestellt, und bekam als Antwort: "Wären Sie mal früher gekommen!"

Und genau ab dieser Aussage, fing meine Krankheitsbewältigung an.

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Gabriele H.
Mitglied seit: 05.11.07
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