Die Macht der Gedanken

06.01.10 09:26 Uhr

 Cristina Galfetti, Schweizer Patienten-Coach, stellt in Together 04/09 dar, wie die individuelle Wahrnehmung die Gefühle und die Einstellungen der Menschen beeinflusst - und warum das Glas bei einem halbvoll und bei einem anderen halbleer zu sein scheint

 

 

 

"Zunächst einmal versuchen wir das, was wir wahrnehmen einzuordnen in bisher Erlebtes, Erfahrenes. Es findet also eine Interpretation der Situation statt. Eine solche Interpretation ist wie eine Autobahn. Kaum sind wir aufgefahren, geht’s in rascher Geschwindigkeit in eine einzige Richtung weiter! Abzweigungen oder die Schönheit der vorbeirauschenden Landschaften nehmen wir meist nicht wahr.

So funktionieren auch unsere Gedanken und Interpretationen. Zudem sind sie noch mit Gefühlen verknüpft. Gefühle der Angst, Unsicherheit oder des Ausgeliefertseins. Unter dem Einfluss solcher Gefühle nehmen wir dann das berühmte Glas eher als halbleer als halbvoll wahr."

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Susanne Z.
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