10.01.10 22:14 Uhr, geändert am 06.02.10 10:48 Uhr
"Trainingspläne sind nur etwas für Buchhalter und Erbsenzähler."
So oder so ähnlich denken viele Freizeitsportler, wenn es um die Frage nach dem Sinn eines Trainingsplanes geht. Dabei sind Trainingspläne sehr wichtig - eigentlich sogar unverzichtbar.
Die Sache mit dem Sport ist ähnlich wie mit den guten Vorsätzen zum Jahreswechsel: Ziele sollten immer konkret formuliert werden. Nehme ich mir vor, im nächsten Jahr mehr Sport zu machen, ist die Zielformulierung eher ungenau bis gar nicht vorhanden.
Ein besserer Plan könnte lauten: "Montag und Donnerstag wird für min. 45 Minuten am späten Nachmittag nach der Arbeit gelaufen." Dieses Vorhaben könnte gelingen, denn mein Plan wurde deutlich schärfer.
Bei der Formulierung von Trainingszielen sind die W-Fragen zur Orientierung nützlich. Wann? Was? Wie oft? Wie lange?
Trainingspläne sind Zielformulierungen. Ziele motivieren, helfen und sind Ansporn für das Gelingen. Konkrete Ziele kann ich nachher auf den Erfolg hin messen: Ziel erreicht?
Ein Trainingsplan ist daher für den ambitionierten Läufer ebenso wichtig, wie gute Laufschuhe.
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Andreas E. |