25.01.10 14:08 Uhr
Schlankwerden und Schlankbleiben wollen viele. Vor allem zum Jahresbeginn ... Doch mal ehrlich: Die Weihnachtszeit hat den Speck nicht wirklich fett gemacht. Schließlich nehmen die wenigsten zwischen den Jahren, sondern vielmehr in der Zeit von Neujahr bis Weihnachten – im normalen Alltag – an Gewicht zu. Der ungesunde Lebensstil ist das Problem, nicht die Weihnachtsgans oder das Weihnachtsgebäck an den wenigen Festtagen im Jahr.
Wer jetzt einen (neuerlichen) Abnehmversuch wagt, wird dabei meist nicht nur ein paar Pfunde, sondern auch eine Menge Geld los. Am Ende ist der Frust groß, wenn mit Eintreten des berühmt-berüchtigten Jo-Jo-Effekts der vermeintliche Winterspeck an Hüften oder Bauch innerhalb kürzester Zeit nicht selten doppelt ansetzt, die investierten Euro aber dauerhaft verloren bleiben. Anders bei M.O.B.I.L.I.S., dem nichtkommerziellen Abnehmprogramm der Uniklinik Freiburg und der Deutschen Sporthochschule Köln.
Hier werden die Teilnehmer über ein ganzes Jahr lang – also auch über die nächsten Feiertage hinweg – von einem hoch qualifizierten Trainer-Ärzte-Team in den Bereichen Bewegung, Psychologie/Pädagogik, Ernährung und Medizin betreut. M.O.B.I.L.I.S. ist keine Diät und verspricht auch keine Wunder. Das vielfach bewährte Vier-Säulen-Konzept verlangt ein hohes Maß an Eigeninitiative und setzt mit gezieltem Verhaltenstraining auf eine langfristige Lebensstiländerung. Alle Gruppen stehen unter zentraler Qualitätskontrolle und unter wissenschaftlicher Aufsicht.
Die bundesweite M.O.B.I.L.I.S.-Initiative richtet sich bewusst an Erwachsene mit starkem behandlungsbedürftigem Übergewicht (BMI 30-40 kg/m²) und mindestens einem begleitenden Risikofaktor (z. B. Bluthochdruck oder Diabetes). Nahezu alle anderen auf dem Markt befindlichen Programme sind für die Zielgruppe leichtes bis mittleres Übergewicht (BMI 25-29,9 kg/m²) konzipiert und in der Regel schon nach 12 Wochen beendet.
Regelmäßige Befragungen zur Teilnehmerzufriedenheit gehören übrigens zum festen Bestandteil des M.O.B.I.L.I.S.-Programms. Auf diese Weise können die Inhalte ständig weiter entwickelt und verbessert werden. 2010 geht wiederum eine überarbeitete Programmfassung an den Start. Größte Neuerung: Die Teilnehmer werden ab sofort auch im zweiten M.O.B.I.L.I.S.-Halbjahr im Bereich Bewegung praktisch betreut. So umfasst der Bewegungspart jetzt ganze 40 Einheiten und das bei konstanter Kursgebühr. Das M.O.B.I.L.I.S.-Konzept bleibt also selbst in Bewegung und ist auch im siebten Jahr seines Bestehens jederzeit offen für Innovationen.
Die Teilnahme bei M.O.B.I.L.I.S. lohnt sich für Betroffene nicht zuletzt auch in finanzieller Hinsicht: Die BARMER GEK erstattet ihren Versicherten aufgrund einer Rahmenvereinbarung mit dem M.O.B.I.L.I.S. e.V. fast 90 Prozent der Schulungskosten – regelmäßige Teilnahme vorausgesetzt. Diesem Vorbild haben sich die meisten gesetzlichen Krankenkassen angeschlossen.
Die bundesweit 123 Standorte und ihre Gruppen werden über die M.O.B.I.L.I.S.-Zentrale in Freiburg koordiniert. Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet können sich einheitlich unter der Telefonnummer 0761/503910 (Festnetz) informieren und für die Teilnahme an einer M.O.B.I.L.I.S.-Gruppe bewerben bzw. anmelden. Alle Starttermine gibt es darüber hinaus stets aktuell im Internet unter: www.mobilis-programm.de.
Quelle: Uniklinik Freiburg, per E-Mail am 25.01.2010 an die Redaktion
Bild: (c) ddp / Sascha Schürmann
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Andreas E. |