Kosten eines Homöopathen

03.12.07 15:42 Uhr

Ich bin zum Homöopath gegangen, der erst mal zwei Stunden nach meiner Vergangenheit gefragt hat, Krankheit, Sozialesumfeld und alles Mögliche. Dann hat er sich erst bereit erklärt, mich zu behandeln. Er gab mir drei kleine Kügelchen, gibt es auch in flüssiger Form. Das war die klassische Homöopathie. Gleichzeitig hat er von mir verlangt, meine Psychopharmaka zu senken. Derzeit bekam ich 400 mg Leponex. Meine Stimmen waren nicht das Problem, sondern es war meine Unruhe. Ich wurde wie der Dr. vorhergesagt hatte, nach 14 Tagen noch unruhiger. Dann aber nach ein paar Tagen merkte ich doch eine Veränderung. Nach drei Monaten wieder das gleiche Spiel. Das ganze, so glaube ich, hat über 2 Jahre gedauert, bis ich weit unter der Empfehlung der Pharmaindustrie meine Medikamente eingenommen habe. Dann wurden noch die Medikamente umgestellt, zum einen, weil ich lasst mit meinem Blutbild bekommen habe, zum andern, weil meine Milz sich vergrößerte. So habe ich einMedikament bekommen, das über die Niere und nicht mehr über die Leber abgebaut wurde. Die Milz wurde in Mitleidenschaft gezogen, weil sie nicht mehr in der Lage war mein Blutbild konstant zu halten. So bekam ich auch andere Mittel, die nicht mehr so sedierten. Bis ich dann endlich frei von Medikamenten war, dauerte es 10 Jahre. Leider, es hätte schneller gehen können, wenn ich nicht wieder in die Altenpflege gegangen wäre. Aber das wollte ich nun mal, denn ich wollte noch kein Rentner sein.

Die homöopathische Behandlung war immer angenehm, denn sie hat keine Nebenwirkungen. Ich habe immer gespürt, dass diese Mitbehandlung der richtige Weg ist.

Damals wurde die Behandlung bis auf die ersten zwei Stunden zu 80 % von der Kasse übernommen dann wurden es 60 % bis die Kasse nichts mehr bezahlt hat. Das war mein Glück. Ich hätte aber auch die Behandlung durchgezogen, wenn ich sie selber bezahlen hätte müssen. Ein guter Homöopath, ein bisschen Können vom Arzt das richtige Medikament zu finden und es lohnt sich.

Heutige Kosten bei meinem Homöopathen für eine Behandlung 30 Minuten ca. 80 Euro dazu kommt immer ein Telefongespräch nach 14 Tagen ca. 10 Euro.

Am Anfang mag die Behandlung in einem kürzen Zeitraum liegen als drei Monate.

Wer das Geld nicht aufbringen kann, sich von einem studierten Homöopathen behandeln zu lassen, der würde privat abrechnen wollen, so würde ich doch raten, zu einem Kassenarzt zu gehen, der auch mit Homöopathie behandelt. Aber bitte nicht zu irgendeinem. Ich würde mit der Krankenkasse Kontakt aufnehmen. Wenn sie keinen Tipp geben wollen, auf den Zahn fühlen, bis man die Antwort bekommen hat. Die Krankenkasse kennt gute Kassenärzte die so etwas behandeln.

Meine Site: www.schizophrenie.de.vu

Seite empfehlen:

Antworten

Um diesen Beitrag kommentieren zu können, musst Du eingeloggt sein.
Mitmachen (kostenlos)!

Beiträge

Die Einzelaspekte und Fragen des Themas werden hier chronologisch gezeigt. Beteilige dich und schreibe eine Antwort!

Autor

Günter L.
Mitglied seit: 21.11.07
17 Beiträge
zum Blog von Günter L.

Beitrag Bewerten

0 Hilfreich!

Funktionen