Warum Parkinson-Patienten neben Medikamenten auch Bewegungs- und Sprachtherapie nützt

12.06.10 14:12 Uhr

Die typischen Beschwerden der Parkinsonkrankheit, Bewegungsverarmung und Muskelsteife, laden nicht gerade ein, sportlich aktiv zu werden. Und doch raten Experten den Betroffenen zum Bewegungstraining. Es ist ebenso wichtig wie die Medikamente, die heute zur Basisbehandlung gehören. "Nur in einem aktiven Körper können Medikamente überhaupt richtig wirken", sagt Professor Günther Deuschl, Parkinsonexperte am Universitätsklinikum Kiel, in der "Apotheken Umschau". Seine jahrzehntelange Erfahrung hat ihm gezeigt: "Ein Tänzer hat üblicherweise einen besseren Verlauf als ein Philosoph. Spätestens wenn man erkrankt, sollte man Sportler werden." Dies bedeutet für die meisten Betroffenen Krankengymnastik, denn die Übungen müssen den speziellen Bedürfnissen der Parkinsonkranken angepasst sein. Weniger bekannt ist, dass häufig eine Sprachtherapie angeraten ist, denn die typischen neurologischen Probleme betreffen auch den Sprechapparat. Wer sich nicht mehr gut äußern kann, gerät leicht ins soziale Abseits.

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/1630139/wort_und_bild_apotheken_umschau

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Andreas E.
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