20.02.08 09:47 Uhr
Da das Krankheitsbild fast bei jedem anders ist, können die verschiedenen Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt sein und einzelne sogar fehlen. Tremor - Zittern, das durch den Willen nicht beeinflußt werden kann, Rigor - Muskelsteifigkeit, die zu schmerzhaften Dauerkrämpfen führt. Bewegungen können nur mühsam gegen den Widerstand der versteiften Muskeln durchgeführt werden. Der Patient macht immer kleinere Schritte und die Geschicklichkeit läßt nach. Akinese - Verlangsamung aller Bewegungen bis hin zur Erstarrung. Auch das Reden und Denken kann langsamer werden, ebenso wird die Schrift immer kleiner. So passiert es oft, daß der Patient plötzlich ruckartig erstarrt und sich nicht mehr vom Fleck rühren kann. Meistens verändert sich der Gesichtsausdruck und die Mimik im Laufe der Erkrankung zum sogenannten "Maskengesicht", was von der Umgebung oft als Teilnahmslosigkeit mißverstanden wird. Entgegen allen Vorurteilen ist der Parkinson-Kranke bei klarem Verstand.
Der Krankheitsbeginn liegt normalerweise jenseits der 60 Jahre, doch nehmen in letzter Zeit die Parkinson-Erkrankungen vor dem 40.Lebensjahr ständig zu.
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Franz S. |