13.03.08 12:06 Uhr
Durch die Therapie mit Medikamenten können die Beschwerden bei Parkinson oft erheblich verringert werden. Ich möchte einen Wissens- und Erfahrungsaustausch über die medikamentösen Therapien von Parkinson anregen.
Ob L-Dopa (Levodopa), Dopamin-Agonisten, Apomorphin, COMT-Hemmern (Entacapon und Tolcapon), MAO-B-Hemmer, Anticholinergika oder Amantadinen.
Welche Erfahrungen habt Ihr persönlich mit diesen Medikamenten gemacht? Welche werden oder wurden bei euch angewendet? Konntet Ihr durch engen Austausch von Nebenwirkungen und / oder Therapieergebnissen Einfluss auf die Medikation nehmen?
Informationen zu möglichen Nebenwirkungen der Parkinson-Medikamente
Folgende Substanzklassen können zur Behandlung der Parkinson-Symptomatik eingesetzt werden: Levodopa mit den Decarboxylasehemmem Carbidopa oder Benserazid, Dopaminagonisten, Amantadin, Budipin, Anticholinergika, COMT -Hemmer, MAO-B Hemmer. Nachstehend werden einige mögliche Nebenwirkungen dieser Substanzen beschrieben.
Levodopa + CarbidopalBenserazid: Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Steigerung des sexuellen Verlangens, Müdigkeit, Einschlafattacken
Dopaminagonisten:
Eraot-Tvp: Bromocriptin, Cabergolin, Dihydroergocriptin, Lisurid, Pergolid
Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall; Fibrosen von Pleura, Retroperitoneum, Herzklappen; Gefäßspasmen; Müdigkeit, Einschlafattacken, Steigerung des sexuellen Verlangens. Gewebeschwellungen (Ödeme)
Non-Eraot-Tvp: Pramipexol, Ropinirol, Rotigotin
Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Müdigkeit, Einschlafattacken, Steigerung des sexuellen Verlangens. Gewebeschwellungen (Ödeme)
- Apomorphin: Übelkeit, Erbrechen, Blutduckabfall, Steigerung des sexuellen
Verlangens, Müdigkeit, Einschlafneigung, Hautknoten an den Injektionsstellen.
Amantadin:
Steigerung des Augeninnendrucks, Hamverhalt, Herzrhythmusstörungen.
Hautmarmorierung (Livedo reticularis), Gewebeschwellungen (Ödeme)
Budipin:
Herzrhythmusstörungen, regelmäßige EKG-Kontrollen sind erforderlich, nur zur kontrollierten Anwendung zugelassen. Steigerung des Augeninnendrucks, Harnverhalt.
Anticholinergika:
Hamverhalt, Steigerung des Augeninnendrucks, Denkstöningen.
COMT -Hemmer:
,,-,'Jelkeit, Durchfall, Gelbfärbung des Urins.
MAO-B- Hemmer:
Selegilin: Blutdrucksteigerung.
Rasagilin: bisher keine Blutdrucksteigerung bekannt
Alle Parkinson-Mittel können Trugwahmehmungen und psychotische Erscheinungen hervorrufen. Alle Nebenwirkungen sind nach Absetzen bzw. Dosiskorrektur reversibel. Ihr Arzt wird alle notwendigen Schritte untemehmen, um Nebenwirkungen rechtzeitig zu erkennen und abzuwenden. Bitte besprechen Sie alle Symptome und Fragen mit ihm. Denken Sie daran, die Medikamente helfen Ihnen, sich möglichst uneingeschränkt bewegen zu können.
Vor Ihrer Entlassung wird der Arzt den aktuellen Medikationsplan besprechen und die verwendeten Substanzguppen ankreuzen. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen an uns
Ihr Ärzte-Team der Paracelsus-Elena-Klinik
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Sollte jemand noch Fragen haben so möge er mir doch schreiben.Die Ober - Ärztin die ich nach mehrere aufenthalte kennen gelernt habe, ist sehr nett, die ist immer bei bei der Tiefenhirnstimulation dabei.Sie macht zwar keine OP , sondern sie ist für dich als Patient da, da du ja wach bleiben muss bei der OP redet sie mit dir und sagt z.b. hebe mal den linken oder rechten Fuß oder bewege mal deine Finger.Sie sagte zu mir wenn ich mal Fragen oder weiss Gott was habe soll ich ihr nur bescheid sagen,deshalb hilft sie mir auch bei meinem
aufbau meiner HP. mit fragen und antworten.Also wer fragen hat bittte bei mir melden.
Danke,
Hoffe das ich euch soweit helfen konnte.
LG. Freddy
Bitte geht doch auf mein Tage buch.dort steht mein Medikamenten Plan.
Apomorphin gehört ebenfalls zu den Dopamin-Agonisten.
Also ich kann noch nicht all zu viel dazu sagen,denn ich hab keine Ahnung wo mein Medikament eingeordnet wird(Moclobemid real 300mg)
Nur so viel ich nehme sie jetzt 3 Wochen und mir geht es nicht so gut.Schwindlich,Antriebslos u. Schlaflosigkeit .Wenn ich nicht regelmäsig (bei schönem Wetter)mit dem Rad fahren würde könnte ich den ganzen Tag nur von eine Ecke in die andere gehn.
Aber ich bin guter Hoffnung ,denn es kann ja nur besser werden
Gruß Carola M.
Also ich nehme nun seit 1 Woche Sifrol und ich muß sagen im Moment geht es mir schlechter als vorher,Schwindelgefühle und ich habe egal Körpertemperaturschwankungen,nehme aber zusetzlich Antidepressiva.Ich hoffe, daß sich mein Gehirn langsam darauf einstellt.
LG Carola M.
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Andreas E. |