Zurück zur vorigen Seite
05.04.08 09:44 Uhr
Der Klimawandel ist schon heute real, die direkten Folgen kennt
jeder: Stürme, Hitze, Dürre und Überflutungen. "Wir müssen damit
rechnen, dass die Gesundheit von Millionen Menschen vom Klimawandel
bedroht wird", sagt Bernd Pastors, Vorstand des Deutschen
Medikamenten-Hilfswerks action medeorn gegenüber der Redaktion PatientenWieIch - Ratgeber Patient und Gesundheit.
"Als erstes und am härtesten
wird die Erwärmung der Erde die Entwicklungsländer treffen. Ihre
Probleme werden noch größer. Hungersnöte und Krankheiten werden stark
zunehmen."
Die Weltgesundheitsorganisation hat den Klimawandel
zum Thema des Weltgesundheitstages am 7. April 2008 - es ist
gleichzeitig der 60. Jahrestag ihrer Gründung - gemacht: Globaler
Klimawandel und Gesundheit.
Mit einer weltweiten Verschiebung
der Klimazonen gewinnen Krankheitserreger und deren Überträger neue
Lebensräume, so dass Infektionskrankheiten zunehmen können. Der
Klimawandel beschleunigt die Ausbreitung von Krankheiten, die bereits
als eingedämmt galten. Nach Angaben der Vereinten Nationen kam in den
70er Jahren das Dengue-Fieber in neun Ländern vor, heute in etwa 100.
In Teilen Südeuropas oder in Südafrika entlang der Küste des indischen
Ozeans ist schon jetzt Malaria neu aufgetreten oder zurückgekehrt.
"Wenn sich die Temperatur erhöht, vermehren sich Stechmücken schneller
und saugen häufiger Blut", erklärt Christoph Bonsmann, Apotheker bei
medeor. Bei Überschwemmungen und Dürren als Folge der globalen
Erwärmung entstehen beim Rückzug des Wassers Pfützen und aus Flüssen
werden stehende Gewässer, die sich als Brutplätze für Mücken eignen und
so zur Verbreitung der Malaria beitragen.
Wissenschaftler
schätzen, dass sich bei einem Temperaturanstieg von drei bis fünf Grad
die Übertragungsgefahr von Malaria in tropischen Regionen verdoppeln
und in gemäßigten Gebieten sogar verzehnfachen wird. Auch in
Mitteleuropa rechnen sie mit Malaria. Insgesamt würden dann fast zwei
Drittel der Menschheit in malariagefährdeten Gebieten leben.
Die
Ärmsten wird der Klimawandel am härtesten treffen, die Erwärmung der
Erde wird wahrscheinlich dazu führen, dass noch mehr Menschen an
vermeidbaren Krankheiten sterben. "Obwohl bereits Fortschritte im Kampf
gegen Malaria erzielt werden, erreichen die Präventionsmaßnahmen und
die medizinische Versorgung bei weitem nicht alle Menschen. Alle 30
Sekunden stirbt ein Kind an Malaria. Das dürfen wir nicht zulassen",
fordert Bernd Pastors. "Die Gefahren für die Gesundheit durch die
Klimaerwärmung sind Grund genug dafür, noch stärker als bisher
gegenzusteuern."
Quelle: www.medeor.org
Seite empfehlen:
TweetNun ich habe eine ganz bestimmte Theorie zum Klimawandel.
Hätte es nie einen Klimawandel gegeben, hätten wir heute noch Eiszeit, oder gar Dinosaurier.
Klar ändert sich das Klima, wäre auch schlimm wenn nicht, denn wenn wir einen Stillstand hätten, dann wäre die Erde Tod.
Ich habe einen Bericht gesehen das durch Aufnahmen aus dem All gesehen wurde das unter der Wüste früher Fruchtbares Land war.
Nun vieleicht macht der liebe Gott es ja wie die Landbauern und lässt seine Felder eine gewisse Zeit ruhen damit sie sich erholen können?
Es ist natürlcih für uns erschreckend und jeder merkt es Gesundheitlich, denn wir müssen uns ja erst umstellen, aber wie gesagt, Klimawandel gab es schon immer.
Cerstin
Die Einzelaspekte und Fragen des Themas werden hier chronologisch gezeigt. Beteilige dich und schreibe eine Antwort!
|
Andreas E. |