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09.04.08 13:37 Uhr
Auf PatientenWieIch - Ratgeber Patient und Gesundheit - istM orbus Parkinson ein grosses Thema.
Rund 300.000 Menschen in Deutschland leben mit Morbus Parkinson. Pro
Jahr kommen zirka 20.000 Neuerkrankungen hinzu. Die Zahl der
tatsächlich Betroffenen wird von Experten weit höher geschätzt. Der
Grund: Parkinson beginnt schleichend und kann über Jahre unspezifische
Symptome aufweisen.
Die meisten Parkinson-Erkrankungen werden
erst im mittleren Krankheitsstadium erkannt. Erst dann nämlich, wenn
Parkinson-typische Bewegungsstörungen wie Zittern (Tremor) oder
Muskelsteifigkeit (Rigor) auftreten. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die
Beschwerden meist unspezifisch und für die Betroffenen wie für den
Allgemeinarzt nur schwer zu erkennen. Bei einer frühzeitigen Diagnose
kann das Fortschreiten dieser degenerativen Nervenerkrankung jedoch
durch eine geeignete Therapie deutlich verlangsamt werden. Deshalb
macht die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. anlässlich des
Welt-Parkinson-Tages am 11. April in einer bundesweiten
Aufklärungsaktion auf die große Bedeutung der Früherkennung aufmerksam.
"Mit der Aktion wollen wir die Wahrnehmung für eine beginnende
Erkrankung schärfen", so Geschäftsführer der dPV, Friedrich Wilhelm
Mehrhoff. "Und zwar besonders in der Familie und im Freundeskreis, am
Arbeitsplatz und bei Kollegen, eben dort, wo jeder von uns im Alltag
die meiste Zeit verbringt". Auch wenn Parkinson bislang nicht heilbar
sei, bei einer frühen Diagnose und Therapie können Lebensqualität und
Alltagskompetenz deutlich länger erhalten werden, so Mehrhoff. Eine
Früherkennung ist auch deshalb besonders wichtig, weil die Häufigkeit
von Morbus Parkinson bei Menschen unter 40 Jahren zunimmt. Für diese
Betroffenen ist es von entscheidender Bedeutung, ihre Berufstätigkeit
noch viele Jahre ohne wesentliche Einschränkungen fortführen zu können.
Parkinson entsteht durch eine beschleunigte, kontinuierliche
Rückbildung wichtiger Nervenzellen im Gehirn, die für die Herstellung
des Neurotransmitters Dopamin verantwortlich sind. Zu den bekannten
Symptomen kommt es, wenn schon etwa 60 bis 70 Prozent der
Dopamin-produzierenden Nervenzellen zerstört sind. Doch bereits weit
vorher geben definierte Beschwerden Hinweise auf eine mögliche
Parkinson-Erkrankung.
So registrieren Betroffene zu
Krankheitsbeginn oft häufige Schmerzen im
Nacken-Gürtel-Schulter-Bereich oder eine gewisse Bewegungsverlangsamung
und Steifigkeit. Eine diskrete Veränderung im Gangbild oder der
Körperhaltung wie auch Veränderungen der Mimik oder der Handschrift
können auf die Krankheit hinweisen. Etwa 20 Prozent aller
Parkinson-Betroffenen leiden bei Krankheitsbeginn an einer Depression,
an "innerer Unruhe" oder Schlafproblemen. Symptome, die zunächst eher
auf einen anstrengenden und fordernden Alltag zurückgeführt werden.
Morbus
Parkinson gehört neben Alzheimer und Demenz zu den häufigsten
degenerativen Erkrankungen des Zentralen Nervensystems. Fragen
beantwortet der dPV Bundesverband unter Telefon 01805-19 19 09. Dort
können auch kostenfreie Broschüren und eine Checkliste zum
(Selbst-)Test angefordert werden.
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TweetIch finde diesen Beitrag super ,wenn man bedenkt wie viel Menschen an dieser Krankheit erkrankt sind ist es schon sehr wichtig,daß noch mehr in die Forschung investiert wird,denn es wäre schön,wenn jeder dann sagen könnte "es ist nicht schlimm daran erkrankt zu sein,mir wird geholfen" Carola M.
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Andreas E. |