01.06.08 00:03 Uhr
So richtig weiß ich gar nicht, was ich habe. Ich glaube den Ärzten nicht.
Es gibt Zeiten, so wie jetzt, da kann ich mich auf nichts lange konzentrieren. Nichts verfolge ich länger als 10 Minuten. Fernseh an. Fernseh aus. Ist noch etwas zum essen da? Ich setzte Teewasser auf und vergesse ihn schon wieder. Lesen? Ich bin unruhig, fast schon nervös. Dabei ist mir langweilig. Und ich bin traurig. Nein, eigentlich nicht traurig. Eher bedrückt. Irgendwas macht mir Kummer. Aber was genau? Ich weiß es nicht. Ich fühle mich leer.
Ich nehme Medikamente, aber traue dem Braten nicht. Soll ich aufhören mit der Einnahme? So, wie ich es schon zweimal probiert habe.
Was machst du in solchen Situationen? Kennst du das? Voller Energie sein und nicht wissen, was man damit soll. Und gleichzeit bedrückt sein. Sehr gedankenversunken sogar, aber ohne den Gedanken festhalten zu können. Es ist einfach nur so ein überlegen.
Fürchterliche Momente sind das.
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TweetIch habe auch solche Momente, aber meine Konzentration habe ich doch noch gut im Griff. Es gibt Zeiten, da kann ich die Stille einfach nicht ab, dann muss bei mir entw. der Fernseher oder Radio laufen, wenn ich mich darauf nicht konzentrieren kann, dann lese ich in einer Zeitung oder spiele mit dem Handy.
Was auch merkwürdig ist: man hat nichts zu tun u. könnte sich ausruhen, aber man muss doch irgendetwas machen, damit die Langeweile oder so was aufhört.
Es gibt verschiedene Varianten: Mit dem Medikamenten erst dann aufhören, wenn der Arzt es meint oder wenn man dazu bereit ist. Wichtig ist, irgendeine Sportart treiben. Die nimmt den Wind aus den Segeln und reden.
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Sebastian D. |