20.05.11 15:33 Uhr
Eine HIV-infizierte werdende Mutter kann ein Baby zur Welt bringen, das nicht HIV-positiv ist. Darauf weist die Kaufmännische Krankenkasse gegenüber PatientenWieIch - Ratgeber Patient und Gesundheit - anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hin.
"Voraussetzung dafür ist allerdings, dass eine Schwangere weiß, dass sie HIV-positiv ist. Dann kann ihr Kind durch wirksame medizinische Maßnahmen geschützt werden", erklärt Gynäkologin Dr. Elisabeth Siegmund-Schultze von der KKH.HIV-positive Frauen können ihr Kind während der Schwangerschaft, beim Stillen und vor allem bei der Geburt anstecken. Eine rechtzeitige, umfassende Therapie und Prophylaxe kann das Übertragungsrisiko stark senken. Die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen:Einnahme von Medikamenten während der Schwangerschaft, die die Viren bekämpfenNach der Geburt Verzicht auf das Stillen des KindesNach Angabe des Robert Koch-Instituts leben derzeit in Deutschland rund 63.500 HIV-Infizierte oder aidskranke Menschen. Die Tendenz ist steigend. Eine HIV-Infektion bei Neugeborenen ist zwar selten, doch die Anzahl HIV-infizierter Neugeborener von KKH-Versicherten hat in den vergangenen Jahren zugenommen. 2005 waren sieben Babys infiziert, 2007 insgesamt 13.Noch immer ist AIDS nicht heilbar.
Für diesen Beitrag haben wir leider keinen Online-Link, da wir die Meldung per E-Mail oder Fax erhalten haben.
Seite empfehlen:
TweetDie Einzelaspekte und Fragen des Themas werden hier chronologisch gezeigt. Beteilige dich und schreibe eine Antwort!
|
Andreas E. |