25.03.11 17:12 Uhr
Lebensqualität ist der größte Wunsch von Schmerzpatienten. Auch eine bessere schmerztherapeutische Versorgung, weniger Schmerzen, eine wirksame und verträgliche Schmerztherapie sowie eine bessere schmerztherapeutische Ausbildung der Ärzte und mehr Verständnis liegen Betroffenen am Herzen. Das zeigt die Aktion "Schmerzens-Wunsch" der Initiative Schmerz messen, die Schmerzpatienten, Angehörige, Ärzte und Pflegekräfte nach ihren Wünschen in Bezug auf chronische Schmerzen fragte.
"Die Aktion gibt Schmerzpatienten eine Stimme, indem sie ihre Wünsche in Worte fasst, ihren Leidensdruck dokumentiert und die Öffentlichkeit für ihre Bedürfnisse sensibilisiert", sagt Dr. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V. gegenüber PatietenWieIch - Ratgeber Patient und Gesundheit. Die defizitäre Situation Schmerzkranker bestätigt die Studie PainSTORY: Über zwölf Monate wurden 294 Patienten aus 13 europäischen Ländern zu ihrem Leben mit dem Schmerz befragt. Die Intensität ihres Schmerzes variiert, aber das alltägliche Leben ist kontinuierlich beeinträchtigt. Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., erläutert im Gespräch mit einer Patientin, wie Schmerzen effektiv gelindert werden können. Er verschrieb ihr ein starkes opioidhaltiges Schmerzmedikament mit den Wirkstoffen Oxycodon und Naloxon. So wurden ihre Schmerzen erstmals ausreichend gelindert.
"Mit einer stark wirksamen und sehr gut verträglichen Schmerztherapie lässt sich Lebensqualität wiederherstellen. Handlungsbedarf besteht vor allem im Bereich gesundheitspolitischer Strukturen, aber auch bei den Ärzten und den Patienten selbst", sagt Müller-Schwefe.
Quelle: http://www.schmerzmessen.de/presse/pressemitteilungen.html
Bild: (c) Rike / pixelio.de
Gruppe: Schmerz
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Andreas E. |