20.09.11 10:31 Uhr
Neuesten Studien zufolge stehen Schlafstörungen im Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu begünstigen. Auch umgekehrt können Herzerkrankungen Schlafprobleme verursachen. Diesen Zusammenhang diskutieren neurologische Experten auf der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vom 29. September bis 1. Oktober in Wiesbaden. Kürzlich entdeckte genetische Ursachen vieler Schlafstörungen gelten als Ansatzpunkte neuer Therapieformen. „Diese Entdeckung könnte von großer Tragweite sein, weil wir die Herzen von Patienten mit gestörtem Schlaf-Wach-Rhythmus besser schützen können“, so der Neurologe Prof. Peter Young, Leitender Arzt der Sektion Schlafmedizin und neuromuskuläre Krankheiten am Universitätsklinikum Münster.
Etwa 5 Millionen Deutsche leiden an medizinisch relevanten Schlafstörungen: vom geschafften Schichtarbeiter, der nach getaner Arbeit am frühen Morgen einfach kein Auge zu machen kann, bis zum aufgedrehten Urlauber, den der Jetlag nach langem Flug durch die Zeitzonen einfach nicht zur Ruhe kommen lässt. Der Schlafmangel beeinträchtigt nicht nur die geistige Leistungsfähigkeit dieser Menschen – sondern auch die ihrer Herzen.
Verkalkungen stören den Schlaf und gestörter Schlaf belastet das Herz
Dass Schädigungen der Blutgefäße durch Arteriosklerose sowohl einen Herz- als auch Hirnschlag auslösen können, ist hinlänglich bekannt. Dass diese „ Verkalkungen“ aber auch den Schlaf stören können, fanden Neurologen erst kürzlich heraus. In mehreren aktuellen Studien konnten Sie die dabei wirkenden Mechanismen beschreiben und nachweißen, dass auch umgekehrt ein Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht. „Leidet ein Mensch primär an Schlaflosigkeit, kann das sein Herz und seine Blutgefäße nachhaltig schädigen“, sagt der Schlafforscher Prof. Young. Neurologische Schlafmedizin hat eine zentrale Rolle in der Prophylaxe und der Behandlung von Krankheiten des Herz-Kreislauf- und des Hirn-Kreislauf-Systems.
Quelle: http://www.dgn.org/home/23/1774-pressemitteilung-19092011.html
Gruppe: Schlafstörung
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Tweet50% der zivilisierten Bevölkerung leiden unter Schlafstörungen unter anderem durch Elektrosmog. Viele Menschen sind am Morgen genauso müde wie am Abend. Um diese Zustände zu ändern, greifen sie oft zu Medikamenten. Hier ist Radiästhesie eine natürliche Variante um eine ganzheitliche Abhilfe zu schaffen. http://radiaesthesie.blogspot.com
Ja, richtig, Elektrosmog. Ich mache abends immer meinen Router aus und auch sonst viele Gedanken dazu.
Ich wunder mich nur über meinen Sohn, der hat zwei Handys im Schlafzimmer! Er wirkt aber immer ausgeschlafen und ausgeruht. Ich frage mich manchmal, ob wir das alles nicht übertreiben. LG Peter
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Andreas E. |