28.04.11 10:49 Uhr
Wenn im Februar und März die ersten Blütenpollen fliegen, beginnt für etwa zwölf Millionen Deutsche die Heuschnupfensaison. Während viele das Erwachen der Natur genießen, machen Pollenallergikern triefende Nasen, juckende Augen, Niesattacken und Abgeschlagenheit zu schaffen. Die Techniker Krankenkasse (TK) gibt Tipps, die Heuschnupfengeplagten helfen können, erträglicher durch den Alltag zu kommen:
· Rechtzeitig via Pollenflugkalender über die jeweiligen Flugzeiten der verschiedenen Pollenarten informieren und die tägliche Pollenflugvorhersage (zum Beispiel im Rundfunk, Fernsehen, Internet) nutzen. Bei starker Pollenbelastung so wenig wie möglich ins Freie gehen. Sportaktivitäten sollte man ins Fitness-Center verlegen.
· In den Pollenflugzeiten möglichst tagsüber nicht lüften, sondern erst spätabends oder nachts. Die Belastung ist in der Regel auf dem Land in den frühen Morgenstunden am höchsten, während die Hauptbelastung in der Stadt erst am frühen Abend auftritt.
· Pollenkörner kleben gern an der Kleidung und in den Haaren. Deshalb die Wäsche nicht draußen trocknen, die getragene Kleidung direkt waschen, die Bettwäsche häufig wechseln und die Haare jeden Abend waschen.
· Während des Autofahrens die Fenster schließen und die Lüftung ausschalten; spezielle Pollenfilter einbauen.
· Linderung können Nasenspülungen mit Salzwasser bringen. Einfach einen Teelöffel Salz in 200 Milliliter warmem Wasser auflösen und in eine Nasendusche füllen. Das lauwarme Salzwasser befeuchtet und beruhigt die Schleimhäute.

Quelle: TK-Online.de
Gruppe: Pollenallergie
Grafik: TK-Versicherung, Hamburg
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Andreas E. |